In Gedenken an Thomas Schult

Am 16. Mai 2021 verstarb unser Sportfreund Thomas Schult nach kurzer schwerer Krankheit.Vor ca. 15 Jahren kam Thomas mit seiner Ehefrau Susanne zu uns. Die Basketballer/-innen verlieren einen fachkundigen, interessierten, begeisterten Wegbegleiter und Unterstützer unserer Sportart.

Über viele Jahre waren Thomas und Susanne bei den Heimspielen und Auswärtsfahrten dabei, keine Fahrt war ihm zu lang oder zu spät. Er begleitete uns sogar auf den langen Weg in unsere polnische Partnerstadt Wladyslawowo. Thomas versorgte die regionalen Zeitungen immer mit aktuellen Berichterstattungen und Fotos von unseren Punktspielen und Turnieren. Bei seinem Wirken war ihm besonders die Arbeit im Nachwuchsbereich und im Jugendbereich wichtig. Thomas hatte Zukunftsvisionen, damit unsere Sportart in dieser Region erhalten bleibt. Eine Vision war der Aufstieg, der Basketball Damen, in die 2. Regionalliga. Zu dem Zeitpunkt spielten wir noch in der Bezirksoberliga, somit stand noch ein langer Weg vor uns. Thomas war mutig und glaubte immer an uns. Jahre später gelang uns der Aufstieg. Er stand der Basketballabteilung des TSV Lamstedt mit Rat und Tat zur Seite. In der Saison nahm er sich auch mal Zeit zum „Fachsimpeln“ in gemütlicher Runde.

Wir alle werden Thomas sehr vermissen und ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

„Vielen Dank für alles, wir werden dich nie vergessen.“

Lamstedt, im Mai 2021

Lamstedt überrollt ASC Göttingen II

Lamstedt. Während alle anderen Partien in der 2. Basketball Regionalliga den gestiegenen Coronainfektionszahlen zum Opfer fielen, konnte in der Lamstedter Schulsporthalle gespielt werden. Der TSV hatte zuvor ein umfangreiches Hygienekonzept erstellt, sodass 50 Zuschauer in die Halle durften. Und die wurden nicht enttäuscht. Nach einem souveränen Aufritt schickten die Lamstedterinnen die Zweitligareserve vom ASC Göttingen mit einer 34:81-Niederlage auf den Heimweg.

TSV Lamstedt – ASC Göttingen II 81:34 (18:15, 21:2, 23:7, 19:10): Von Beginn an war der TSV die tonangebende Mannschaft. Lilya Koch markierte die ersten beiden Punkte, Carla Fromme und Lotta van Looy legten nach zum zwischenzeitlichen 7:1. Göttingen gelang zwar noch einmal der Ausgleich beim Stand von 11:11, danach begannen jedoch die „TSV-Festspiele“. Sechs Punkte in Folge von Sarah Budewig und ein Treffer von der Freiwurflinie durch van Looy ließen die Heimischen mit einer knappen, wenn auch verdienten 18:15-Führung in die Viertelpause gehen. Danach folgte eine 21:2-Lauf der Willud-Truppe. Tuba Poyraz verteilte nicht nur geschickt die Bälle, sondern trug sich auch selbst mehrfach in die Scorerliste ein. Der ASC fand überhaupt kein Mittel gegen die aufmerksame Zonenverteidigung der Lamstedterinnen und ging mit einem 17:39-Rückstand in die Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel agierten die Lamstedterinnen zu hektisch, fingen sich in 70 Sekunden vier Teamfouls ein, drei davon gingen auf das Konto von Lotta van Looy. Wenig später musste die TSV-Angreiferin nach eine unglücklichen Offensivaktion und ihrem insgesamt fünften Foul zuschauen. Einen Bruch gab dies nicht im Spiel der Gastgeberinnen. Zu stark besetzt war die Bank an diesem Tag und so steuerten alle Spielerinnen Punkte zum letztlich ungefährdeten 81:34-Heimerfolg bei.

„Wir haben heute sehr energisch verteidigt und unsere Chancen im Angriff gut genutzt“, sagte ein zufriedener Coach Marco Willud nach dem Spiel. In zwei Wochen – so Corona es erlaubt – muss der TSV bei der BG Rotenburg/Scheeßel antreten und dürfte sich in dieser Verfassung durchaus Chancen auf den Sieg ausrechnen.

Lamstedt setzte ein: Elisa Bergner (2), Sarah Budewig (18), Carla Fromme (9), Katharina Jürgens (4), Jule Keck (2), Joscelin Kempf (2), Lilya Koch (4), Tuba Poyraz (16), Annika Schuth (2), Lotta van Looy (21).

Saisonstart der 2. Damen

Lamstedt. In diesem Jahr startet die 2. Damen des TSV Lamstedt mit einem recht jungen Kader in die Damen Landesliga. Es sind einige Nachwuchsspielerinnen aus dem U16 und U18 Bereich hinzu gekommen, die seit Mitte Mai mit dem Team trainieren und gleich im ersten Spiel hart kämpfen mussten.

Der Saisonstart war am Samstag 19.09.2020 in Lamstedt gegen den VFL Stade. Das Spiel startete hektisch und unkontrolliert. Sowohl Lamstedt als auch Stade versuchten ihre Gegner mit einer Ganzfeldpresse unter Druck zu setzen. Es kam schon im 1. Viertel zu einigen Fouls von beiden Teams. Lena Heidtbrock, Captain des TSV, stand gleich zwei Mal an der Freiwurflinie, leider ohne Treffer. Das machte Sie aber im weiteren Verlauf des 1. Viertels mit zwei Korblegern wieder gut. Point Guard Luisa Marx spielte in der Vergangenheit für die 1. Damen des TSV Lamstedt in der 2. Regionalliga und ist nun Arbeits- und Verletzungsbedingt zu den 2. Damen gewechselt. Dort versuchte Sie nun Ihre Basketballerfahung an die Mannschaft weiter zu geben und das Spiel auf Lamstedts Seite zu ziehen. Doch durch zu viel Unruhe verlor der TSV mit 6:12 das 1. Viertel.

Die Presse des Stader VFL ließ die 2. Damen ordentlich schwitzen. Der Aufbau viel ihnen sehr schwer. Trotzdem gelang es Lamstedt immer wieder zum Korb zu kommen. Leni Schröder, Lena Heidtbrock, Dana Caroline Trommelen und Kyra Harms trafen jeweils 4 Punkte, davon einen 3er von Harms und auch Neuzugang Josie Kempf erkämpfte sich 2 Punkte. Mit 26:31 ging es in die Halbzeit.

Ansage von Coach Kühlke: „Spielt die Presse aus, lasst euch nicht mit eurer eigenen Waffe schlagen, wir haben das trainiert!“ Mit einer Systemumstellung ging es in die zweite Halbzeit. Tatsächlich gelang es den Lamstedter Mädels die Stader besser auszuspielen und den Ball nach Vorne zu bekommen, doch das Glück war nicht auf der Seite des TSV. Viele Bälle gingen daneben, während Stade einen Korb nach dem anderen traf und das 3. Viertel 34:44 ausgingen ließ.

Im letzten Viertel wurde Lamstedt komplett überrannt. In der Defensive wurden die Stader zu leicht zum Korb gelassen und Vorne vielen zu wenig Punkte. Mit einem 3er zum Abschluss belohnte sich Nachwuchsspielerin Leni Schröder und Helene zum Felde gelang es ihre ersten 2 Punkte für das Team der 2. Damen zu erzielen. Doch leider reichte es für den TSV Lamstedt nicht zum Sieg. Endstand 42:67.

Es spielten: Kyra Harms (6), Lena Heidtbrock (10), Indira Hinck, Joscelin-Chiara Kempf (2), Luisa Marx (8), Jana Matuschak (1), Celina Schneehuber, Luca Schomacker, Leni Schröder (7), Janne Sticht, Dana Caroline Trommelen (6), Helene zum Felde (2)

Weibliche U16 erfolgreich in Landesliga gestartet

Lamstedt. Der Start ins Spiel war hektisch und zerfahren. Ein Dreier von Leni Schröder löste dies auf und man führte schnell mit 7:2. Unerklärliche Fehlpässe und Schlafmützigkeit in der Verteidigung brachte Oldenburg zurück ins Spiel. Die Führung wechselte hin und her. Vier verwandelte Freiwürfe von Elisa Bergner und Malin Klüssendorf brachte die 24:20 Führung nach Viertel eins.

In Viertel zwei spielten die körperlich überlegenen Oldenburgerinnen weiter hart und übernahmen sogar die Führung. Vanessa Lange war in dieser Phase zu oft auf sich alleine gestellt und hielt mit ihrem Zug zum Korb die Börde Girls im Spiel. Dann gab es eine Schrecksekunde als Vanessa Lange beim Drive zum Korb bei der Landung umknickte und wie sich später herausstellen, einen Bänderriss zuzog. Es Stand 32:29 für Oldenburg. Doch angetrieben von der immer stärker werdenden Elisa Bergner legte der TSV einen 14:4 Lauf hin. Mit einer 43:36 Führung ging es in die Halbzeit.

In Viertel drei spielte der TSV sehr guten Basketball. In der Offensive führte Elisa Bergner geschickt die Fäden. Celina Schneehuber punktete gut und zog viele Fouls. Unerschrocken war auch der Auftritt von Lamstedts jüngster Spielerin Emma Schimmelpfennig die mutig und gut aufspielte. Malin Klüssendorf und Annika Schuth holten gerade in der Verteidigung viele Rebounds. Mit einer 65:48 Führung ging es ins Schlussviertel.

Jetzt versuchte Oldenburg nochmal alles und verkürzte sogar auf 60:69. Aber Leni Schröder, Celina Schneehuber und Annika Schuth sorgten mit einem 8:0 Lauf für die Vorentscheidung. Am Ende stand ein verdienter 80:67 Sieg auf der Anzeigentafel.

Das war das erwartet schwere Spiel zum Auftakt in die Saison. Der Ausfall von Vanessa Lange ist natürlich bitter für uns. Aber das Team hat gezeigt was in ihnen steckt und das sie auch ohne Vanessa bestehen können. Für Emma Schimmelpfennig und Helin Bozan ist es Neuland in der Landesliga zu spielen. Sie haben auf alle Fälle das Potenzial um da zu bestehen. So Trainer Marco Willud nach dem Spiel.

Trainer Marco Willud und Co Trainer Steffen Kühlke setzten folgende Mädchen ein:Elisa Bergner 21, Leni Schröder 14, Celina Schneehuber 13, Vanessa Lange 11, Malin Klüssendorf 10, Annika Schuth 8, Emma Schimmelpfennig 3, Helin Bozan

Entscheidung der Basketballabteilung

Liebe Freunde des TSV-Basketball,

aufgrund der aktuellen Situation bezüglich des Corona-Virus haben wir im Vorstand der Basketballabteilung beschlossen, ab sofort ALLE Trainingseinheiten auszusetzen. Bis zum Ende der Osterferien am 14.04. wird zunächst für kein Basketballteam des TSV Lamstedts Training stattfinden!

Damit folgen wir der heutigen Verfügung des Kultusministeriums zum Unterrichtsausfall in Niedersachsen mit dem Ziel der Infektionseindämmung. Der NBV hat ebenso im gesamten Verbandsgebiet den kompletten Spielbetrieb (Ligen und auch sonstige Meisterschaften) eingestellt.

Natürlich würden wir sehr gerne mit euch weiterhin unserem Lieblingssport nachgehen, sehen uns aber in der Pflicht, für uns alle das Risiko der weiteren schnellen Ausbreitung des Virus zu minimieren. Wir hoffen auf euer Verständnis und sehen uns hoffentlich im April wieder in der Halle!

Knappe Niederlage der 2.Damen in Ebstorf

Am Samstag wollten die Lamstedterinnen die Weichen für den 5.Platz in der Bezirksoberliga stellen. Nach den Erfolgen der letzten Wochen ging das Team hochmotiviert ins Spiel.

Den besseren Start ins Spiel hatten allerdings die Gastgeber die eine 5:0 Führung herausspielen konnten. Schon hier wurde klar, dass dieses Spiel ein besonderes hartes Spiel werden würde. Es wurde viel gedrängelt, geschubst und geschlagen und immer wieder lagen Spielerinnen beider Mannschaften auf dem Boden, ohne das die Schiedsrichter ein Foul gesehen haben wollen. Trotzdem konnten sich die Gäste aus Lamstedt zurück kämpften und ein 10:10 unentschieden nach dem ersten Viertel erkämpfen.

Im Zweiten Viertel gelang den Lamstedterinnen offensiv dann aber gar nichts mehr. Ein 11:0 Lauf der der Heimmannschaft brachte Lamstedt gewaltig ins Hintertreffen und ließ sie mit einem 15:23 Rückstand in die Pause gehen.

Nach der Pause wollten die 2.Damen es noch einmal wissen und kamen immer weiter ran. Es war weiterhin ein foulintensives Spiel und so konnte Lamstedt häufig von der Freiwurflinie punkten. Am Ende dieses Viertels gingen die Lamstedterinnen sogar mit 30:28 in Führung.

Im letzten Viertel ging der Lauf der Gäste sogar weiter. Durch einen Dreier von Kyra Harms und 6 weiteren Punkte von Lena Heidtbrock konnte die Führung auf 39:30 ausgebaut werden. Durch je 3 Fouls fielen dann aber in den letzten 5 Minuten gleich drei Spielerinnen des TSV weg. Ebstorf ging immer wieder an die Freiwurflinie. Und konnte das Spiel so komplett drehen bis es 2 Minuten vor Schluss 42:39 für Ebstorf stand. Friederike Hausschild durfte nochmal an die Linie und konnte beide Freiwürfe versenken. Ein Punkt trennt den TSV von der Verlängerung. Noch 30 Sekunden zu spielen. Lamstedt hat noch einmal die Möglichkeit in diesem knappen Spiel doch noch als Sieger vom Platz zu gehen. Der entscheidende Wurf der die Lamstedter Mädels zum Sieger der Partie küren würde gelingt aber nicht. Sie verlieren den Ball in der Offensive. 4 Sekunden vor Ende ist Ebstorf in Ballbesitz, die Lamstedterinnen versuchen zu foulen um die Uhr zu stoppen. Den Gastgebern gelingt es aber durch schnelle Pässe dies zu verhindern und so läuft die Uhr langsam auf Null und trifft die Lamstedterinnen mitten ins Herz.

Diesen Samstag steht um 19 Uhr das letzte Spiel der Saison Zuhause gegen den Tabellen zweiten Osterholz-Scharmbeck an. Auch wenn es ein schwieriges Spiel werden wird, werden die Lamstedterinnen alles versuchen um noch ins Mittelfeld der Tabelle zu rutschen.

Für Lamstedt spielte:
Rebecca Tiedemann (2), Kyra Harms (12), Lynn Nachtegaal, Friederike Hauschild (2), Lena Heidtbrock (14), Melanie Wirth (1), Dana Trommelen (10), Melena Grell und Jana Matuschak

Platz vier gefestigt

Oldenburg. Der Lamstedter Basketballnachwuchs in der weiblichen U16-Landesliga sorgt weiter für positive Schlagzeilen. Eine Woche nach dem Heimsieg gegen die Weser Baskets aus Bremen legte das Team von Marco Willud nach. Mit einem couragierten Auftritt bezwang die Mannschaft den Oldenburger TB mit 87:42 und greift jetzt sogar Platz drei in der Tabelle an.Oldenburger TB – TSV Lamstedt 42:87 (20:40)

Die Lamstedterinnen starteten mit einem 19:5-Lauf in die Partie. Das erste Viertel gewannen sie mit 22:10. Ganz so einfach wollten die Gastgeberinnen die Punkte jedoch nicht hergeben. Oldenburg kämpfte und bei den Gästen schlichen sich einige Nachlässigkeiten ein. Bis auf 20:26 kamen die Heimischen heran, ehe der TSV den Hebel umlegte. Anik Schägner und Vanessa Lange starteten durch, bescherten ihrem Team einen 14:0-Lauf zur 40:20 Halbzeitführung. Nach dem Seitenwechsel waren die Lamstedterinnen in allen Belangen überlegen. Ganze vier Punkte „gestattete“ der TSV den Oldenburgerinnen. Mit einer deutlichen 61:22-Führung ging es ins Schlussviertel. Lotte Nachbar erzielte zehn Punkte in Folge zum 71:34. In den letzten zwei Minuten versenkte die bestens aufgelegte Vanessa Lange drei ihrer fünf Distanztreffer. Am Ende gab es einen auch in der Höhe verdienten 87:42-Auswärtssieg.

„Nächste Woche kommt der USC Braunschweig nach Lamstedt. Das Spiel wird sicherlich schwerer als heute. Mit einem Sieg wollen wir endgültig den vierten Tabellenplatz sichern und noch ein wenig oben schielen“, so Trainer Marco Willud nach dem Spiel.

Für Lamstedt spielten: Vanessa Lange (40), Lotte Nachbar (20), Anik Schägner (13), Leni Schröder (4), Annika Schuth (4), Daliyah Tiedemann (2), Josie Kempf (2), Celina Schneehuber (2).

TSV Lamstedt springt auf Platz drei

Lamstedt. Einen unerwarteten Heimsieg haben die Basketballspielerinnen vom TSV Lamstedt am Wochenende eingefahren. Gegen die Bundesligareserve vom TK Hannover, Vizemeister der 2. Regionalliga, war die Partie lange Zeit sehr ausgeglichen. Nach einer deutlichen Leistungssteigerung im Schlussviertel gewann das Team von Coach Marco Willud auch in der Höhe verdient mit 70:57. Momentan belegt die Mannschaft Rang drei in der Tabelle.

TSV Lamstedt – TK Hannover II 70:57 (17:18, 20:17, 15:15, 18:7): Die Lamstedterinnen wollten Wiedergutmachung betreiben für die 48:93-Niederlage gegen Hannovers Bundesligareserve im Hinspiel. Das ist dem Team von Marco Willud hundertprozentig gelungen. Angefeuert von den heimischen Fans, versteckten sich die Lamstedterinnen nicht. Obwohl sich die Hannoveranerinnen als sehr treffsicher erwiesen, hielt der TSV dagegen. Sarah Budewig und Sophie von Ass mit ihren Dreiern ließen den Rückstand nicht zu groß werden. Mit 18:17 gewannen die Gäste das erste Viertel. Der zweite Durchgang war geprägt von großem Kampf. Beide Teams rangen bis an die Grenze des Erlaubten um jeden Ball. Als Hannover bei einem dieser „Gefechte“ ein unsportliches Foul kassierte, kippte die Partie. Jule Keck verwandelte die beiden Freiwürfe und Sophie von Ass verwertete den anschließenden Ballbesitz zur ersten TSV-Führung in der Partie. Die gab die Willud-Truppe nicht mehr aus der Hand und mit einem knappen 37:35-Vorsprung ging es in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel bot sich das gleiche Bild. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und agierten auf Augenhöhe. Ein Plus auf Lamstedter Seite: die besser besetzte Bank. Marco Willud warf jetzt Lotta von Looy in die Partie. Zusammen mit Katharina Jürgens unterm Korb steuerten sie zehn der insgesamt 15 Punkte bei. So stand es vor dem Schlussviertel 52:50 für die Heimischen. Lamstedt legte einen 11:2-Lauf hin und sorgte damit für die Vorentscheidung. Die Hannoveranerinnen hatten dem unbändigen Siegeswillen der Lamstedterinnen nichts mehr entgegen zu setzen und ergaben sich mehr oder weniger ihrem Schicksal. Den Schlusspunkt unter dieses Basketballspiel auf hohem Niveau setzte Lotta van Looy zum 70:57-Erfolg. Der TSV hat damit erfolgreich Revanche genommen und gezeigt, dass er durchaus im „Konzert der Großen“ mitspielen kann.

Am Freitag, 13. März, um 20.30 Uhr treffen die beiden Teams in der Lamstedter Schulsporthalle erneut aufeinander. Gespielt wird dann um den Finaleinzug im NBV-Pokal. Die Gäste dürften angesichts der Niederlage gewarnt sein. Marco Willud gibt sich dennoch optimistisch: „Wir haben heute gezeigt, dass wir über den Kampf einen übermächtigen Gegner in die Knie zwingen können. Darauf lässt sich aufbauen.“

Lamstedt spielte mit: Sarah Budewig (17), Merve Felsberg, Carla Fromme (3), Katharina Jürgens (11), Jule Keck (3), Vanessa Lange (4), Mareike Müller, Annika Schuth, Lotta van Looy (15), Sophie von Ass (17).

2.Damen mit deutlichem Sieg gegen Uelzen

Lamstedt. Nachdem die Lamstedterinnen im Hinspiel dieser Saison noch in Uelzen eine unglückliche Niederlage in der Verlängerung einstecken mussten, sollte nach den Erfolgen der letzten Spiele auch hier ein Sieg eingefahren werden.

Im ersten Viertel hatten aber beide Mannschaften noch Schwierigkeiten sich in der Offensive durchzusetzen. Während Uelzen Problem mit der Mann Presse der 2.Damen aus Lamstedt hatte, hatten diese umgekehrt nur wenige Mittel gegen die kompakt stehende Mannverteidigung der Gäste. Trotzdem gelang es den Mädels aus Lamstedt immer wieder mit Zug zum Korb zu Punkten. Janne Sticht gelang es so mit 2 Korberfolg die Führung für die Gastgeber zum 8:4 auszubauen.

Mit einer 10:4 Führung konnten die 2.Damen ins 2.Viertel gehen. Doch die gute Defense beider Mannschaften sorgte weiter dafür, dass wenige Punkte auf beiden Seiten fielen. Mitte des Viertels schien dann aber der Knoten auf Seiten der Heimmannschaft endlich zu platzen. Die Lamstedterinnen gelang es durch ein breiteres Aufbauspiel ein gutes Mittel gegen die Verteidigung der Gäste zu finden und auch die Würfe fanden nun den Weg in den Korb. Gleichzeitig setzten die 2.Damen Uelzen durch ihr Pressing so unter Druck, das diese nur selten den Weg zum Korb fanden.

Somit konnten die Lamstedter Mädels mit einer 26:14 Führung in die Halbzeitpause gehen. Das Trainergespann aus Steffen Kühlke und Leon Harms betonte aber hier nochmal, dass die Konzentration auf keinen Fall nachlassen darf, damit eine Niederlage wie im Hinspiel nicht wiederholt wird.

Gesagt, getan: Die Gastgeber zeigten nun das hier heute nichts mehr anbrennen wird. Neben weiteren Treffern von Melanie Wirth und Lena Heidtbrock, konnte Kyra Harms mit einem Dreier die Führung zum 33:14 ausbauen. Dafür riss in der Defensive die Presse der Lamstedterinnen nun einige Lücken, sodass Uelzen nun häufig mit Fast Breaks punkten konnten. Ein 10-0 Lauf kurz vor Ende des Viertels der Mädels aus Lamstedt lenkte das Spiel dann aber wieder in die richtige Richtung und ließ das Team mit einer 50:27 Führung ins letzte Viertel gehen.

Hier feuerte Lamstedt nun ein regelrechtes Feuerwerk ab. Je ein Dreier von Lena Heidtbrock und Kyra Harms ließen die Damen weiter jubeln und unterm Korb geling es Friederike Hauschild und Dana Trommelen die Führung weiter auszubauen. Gleichzeitig kämpften die Lamstedterinnen in der Defensive so hart, dass der Ball nur selten den Weg in den eigenen Korb fand, sodass die Damen aus Lamstedt am Ende einen deutlichen 73:33 Erfolg feiern konnten.

„Dieses Spiel zeigt die deutlich Steigerung des kompletten Teams. Wir sind sehr zufrieden mit der Leistung vor allem im zweiten Spielabschnitt. Hier haben wir viel rotieren können. Jede Spielerinnen hat ihre Spielzeit bekommen. Es war heute egal wen wir gebracht haben. Das Team hat immer funktioniert. Darauf sind wir sehr stolz“, so Steffen Kühlke nach dem Spiel

Für Lamstedt spielten: Janne Sticht (9), Lynn Nachtegaal (1), Kyra Harms (24), Melanie Wirth (7), Jana Matuschak, Lena Heidtbrock (16), Dana Trommelen (8), Melena Grell (2) und Friederike Hauschild (6)