Größter Erfolg seit zehn Jahren

Lamstedt. Ein nachträgliches Ostergeschenk bekam Lamstedts Basketballtrainer Marco Willud am Dienstagmorgen per E-Mail geschickt. Als erster Nachrücker aller niedersächsischen Oberligisten spielt der TSV Lamstedt in der kommenden Saison in der 2. Regionalliga.


Rückblende: Nach schlechtem Beginn in der Oberliga, Staffel West – mit drei Niederlagen in Folge – hat sich die junge Lamstedter Mannschaft im Lauf der Saison mächtig gesteigert. Dabei steckte das Team auch den verletzungsbedingten Ausfall der beiden Stammspielerinnen Simone Helck und Katharina Gildenmajster gut weg, kassierte nur noch eine Niederlage gegen den späteren Meister vom TV Vörden und sicherte sich souverän die Vizemeisterschaft. Hilfreich war dabei, dass mit Merve Felsberg eine ehemalige Leistungsträgerin im Dezember zurück nach Lamstedt kam, genauso wie Stella Willud, die sich nach zweijähriger Verletzungspause wieder in die Mannschaft gekämpft hat.


In den folgenden Platzierungsspielen gegen den Tabellenzweiten aus der Parallelstaffel, dem ASC Göttingen behielten die TSVerinnen klar die Oberhand und belegten in der Endabrechnung Platz drei in der Rangliste (wir berichteten). Dies ist der bislang größte Erfolg in der zehnjährigen Zugehörigkeit zur Basketball-Oberliga. Nachdem nun der Meister aus der Staffel Ost, der Braunschweiger SC, sein Aufstiegsrecht nicht wahrgenommen hat, sind die Lamstedter als Nachrücker an der Reihe. Lange zu überlegen brauchten Mannschaft und Trainer nicht, hatten schon vorher abgeklopft, ob das Abenteuer 2. Regionalliga angegangen werden soll. „Mein Team hat sich gut weiter entwickelt in der Saison. Bis auf Tuba Poyraz haben alle Spielerinnen zugesagt, sodass die Meldung für die Regionalliga nun auf dem Weg ist“, sagte Marco Willud. Bis Ende Mai müssen die Verantwortlichen jetzt warten, in welche Staffel der TSV Lamstedt geschickt wird. Am liebsten wäre ihnen die 2. Regionalliga Nord. Dort würde es gegen Teams aus Hamburg, Schleswig-Holstein, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern gehen. Sicher ist bereits der Saisonstart: Am Wochenende 7./8. Oktober geht es los und bis dahin dürfte noch einiges an Trainingsschweiß vergossen werden.

Das Foto zeigt die Oberliga- und bald auch Regionalliga-Mannschaft des TSV Lamstedt jeweils von links: Christin thom Suden, Lotta van Looy, Merve Felsberg, Antonia Schmidt, Katharina Warnke, Katharina Gildenmajster, Simone Helck und Trainer Marco Willud (stehend); Luisa Bardenhagen, Kira Marx, Luisa Marx, Tuba Poyraz und Stella Willud.

Basketballerinnen bezwingen den ASC Göttingen mit 69:36

Lamstedt. Für Lamstedts Oberliga-Basketballerinnen ist die Saison mit einem deutlichen Erfolg zu Ende gegangen.
Auch das Rückspiel – Hinspiel endete 52:43 für den TSV – gegen den Vizemeister der Staffel Ost, den ASC Göttingen, gewannen die Gastgeberinnen mit 69:36. Das Team von Coach Marco Willud belegt damit in der niedersächsischen Rangliste den dritten Platz und wäre damit der erste Nachrücker, falls ein Platz in der Regionalliga frei werden sollte. Die Entscheidung darüber fällt spätestens Mitte Mai.

TSV Lamstedt – ASC Göttingen 69:36 (35:18): Die Gäste hatten die über dreistündige Anreise gut weggesteckt und begann sehr konzentriert. Bis eine Minute vor dem Ende des ersten Viertels lagen sie immer in Führung. Lotta van Looy besorgte den 12:12-Ausgleich und Tuba Poyraz versenkte innerhalb von 40 Sekunden zwei Würfe aus der Distanz. Mit 18:12 ging der TSV in den zweiten Durchgang. Die eingewechselten Luisa Marx und Stella Willud sorgten in der Folgezeit für reichlich Schwung im Angriff der Lamstedterinnen. Göttingen konnte diesem Tempo nicht folgen, erzielte nur sechs Punkte in zehn Minuten – der TSV hingegen 17. Somit war beim Stand von 35:18 zur Halbzeit die Vorentscheidung bereits gefallen. Aber die Gastgeberinnen hatten noch nicht genug, wollten sich mit einer guten Leistung vor fast 100 Zuschauern aus der Saison verabschieden. Merve Felsberg und Katharina Warnke waren mit ihren Vorstößen immer wieder erfolgreich, während Tuba Poyraz geschickt die Bälle verteilte. Mit einer 52:28-Führung ging die Willud-Truppe ins Schlussviertel. Auch hier zeigten die Lamstedterinnen sehenswerten Tempo-Basketball. Selbst als Marco Willud immer mal wieder durchwechselte kam kein Bruch ins Spiel. Antonia Schmidt war erneut eine Bank unter dem eigenen Korb und holte fast jeden Rebound. Luisa Bardenhagen biss sich förmlich an ihrer Gegenspielerin fest und unterband die Göttinger Angriffe schon im Ansatz. Lotta van Looy punktete nach Belieben und die nicht nur an diesem Tag bärenstarke Merve Felsberg setzte den Schlusspunkt unter die Partie und die Saison. Mit 69:36 gewann der TSV aufgrund der geschlosseneren Mannschaftleistung auch in der Höhe verdient. Ein Ergebnis, das nach dem verkorksten Saisonstart mit drei Niederlagen in Folge, nicht zu erwarten gewesen wäre. „Mein Team hat sich im Laufe der Spielzeit nicht nur gesteigert. Wir haben auch den verletzungsbedingten Ausfall von Katharina Gildenmajster und Simone Helck gut weggesteckt und warten ab, was jetzt passiert“, sagte Marco Willud zum Abschluss.

Lamstedt setzte ein: Luisa Bardenhagen, Merve Felsberg (14), Kira Marx (2), Luisa Marx (8), Tuba Poyraz (13), Antonia Schmidt (4), Lotta van Looy (15), Katharina Warnke (8), Stella Willud (5).

Ein Sieg zum Ende der Punktspielrunde

Lamstedt. Die Oberliga-Basketballerinnen haben einen Lauf. Nur eines von neun Spielen verloren sie in der Rückrunde, sicherten sich damit souverän die Vizemeisterschaft. Auch die Partie zum Abschluss gegen die BTS Neustadt stellte kein wirkliches Problem dar. Nach einigen Startschwierigkeiten gewann das Team von Coach Marco Willud am Ende verdient mit 71:54, stellt zudem mit Tuba Poyraz die beste Scorerin der Oberliga, Staffel West. Sie markierte in 17 Begegnungen 358 Punkte, was einen Schnitt von 21,1 Punkten pro Spiel entspricht.

TSV Lamstedt – BTS Neustadt 71:54 (30:27): Die Heimischen erwischten einen grottenschlechten Start, hatten die Partie scheinbar gedanklich schon abgehakt. Ungewöhnlich viele Abspielfehler unterliefen der Willud-Truppe und auch die Abwehr war nicht immer auf Höhe der Gegnerin. Neustadt nutzte diesen Umstand nur bedingt, lag nach dem ersten Viertel nur mit 15:12 in Führung. Zu wenig, um die Lamstedterinnen ernsthaft in Gefahr zu bringen. Im Verlauf der Saison ist die Mannschaft gereift, hat gelernt, geduldig auf ihre Chancen zu warten und ist vor allen Dingen konditionell fit. Ein Umstand, der sich später auszahlen sollte. Bis zur Halbzeit hatte der TSV den Rückstand egalisiert und so wurden mit einem 30:27 für die Lamstedterinnen die Seiten gewechselt. Von da an gab es kein Halten mehr. Merve Felsberg, Antonia Schmidt und immer wieder Tuba Poyraz zeigten, wie schnelles Angriffsspiel funktioniert. Sichere Pässe unter den Korb führten zu leichten Punkten. Und falls der Weg dorthin versperrt war, „streute“ Stella Willud von außen einen Dreier ein. Vor dem Schlussviertel war die Partie beim Zwischenstand von 53:36 in trockenen Tüchern. Die Lamstedterinnen schalteten jetzt zwei Gänge zurück, verloren aber nicht die Kontrolle. Neustadt nutzte seine wenigen Chancen konsequent, hielt somit die Niederlage in Grenzen. Mit 71:54 schaukelten die Lamstedterinnen die Partie sicher nach Hause, untermauerten damit ihren zweiten Tabellenplatz – die beste Platzierung in ihrer zehnjährigen Zugehörigkeit zur Oberliga.

Am Sonnabend, 25. März. Um 16 Uhr steht das erste von zwei Platzierungsspielen an. Die TSVerinnen treten zuerst beim Vizemeister der Oberliga Staffel Ost, dem ASC Göttingen an. Das Rückspiel findet am Sonntag, 1. April. Um 15 Uhr in Lamstedt statt. Der Sieger aus beiden Partien wäre der erste Nachrücker, wenn es um die Aufstiegsfrage in die 2. Regionalliga geht.

Lamstedt setzte ein: Luisa Bardenhagen (2), Merve Felsberg (5), Kira Marx (6), Luisa Marx (3), Tuba Poyraz (25), Antonia Schmidt (7), Lotta van Looy (10), Katharina Warnke, Stella Willud (13).

Gute Ausgangsposition geschaffen

Göttingen. Im ersten von zwei Platzierungsspielen zwischen den jeweiligen Vizemeistern der Basketball-Oberliga Staffeln West beziehungsweise Ost, behielt der TSV Lamstedt beim ASC Göttingen die Oberhand. Trotz einer zwischenzeitlichen Schwächephase, gewann das Team von Coach Marco Willud verdient mit 52:43.

ASC Göttingen –TSV Lamstedt 43:52 (21:30): Mit nur sieben einsatzfähigen Spielerinnen trat der TSV Lamstedt zum Auswärtsspiel an – Katharina Warnke fehlte urlaubsbedingt und Kira Marx musste wegen einer Fußverletzung passen. Nach gut dreistündiger Anreise wirkte die Willud-Truppe zu Beginn etwas schläfrig. Nachdem Tuba Poyraz die Gäste mit einem Dreipunktspiel in Führung gebracht hatte, waren zunächst die Göttingerinnen an der Reihe. Drei Mal in Folge trafen sie aus der Distanz und zogen bis auf 9:3 davon. Die Lamstedterinnen steckten den Rückstand gut weg und hatten sich bis zur Viertelpause auf 11:13 herangekämpft. Ab Mitte zweites Viertels war auch die TSV-Defensive in Göttingen angekommen und den Heimischen gelang vor der Pause kein Punkt mehr. Antonia Schmidt und Merve Felsberg räumten unter dem eigenen Korb alles ab, Tuba Poyraz und Stella Willud setzten die Ballgewinne in Punkte um. Mit einer 30:21-Führung gingen die Lamstedterinnen in die Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel folgte die stärkste Phase der Gäste. Der TSV zog sein gewohnt schnelles Umschaltspiel auf, Luisa Marx verteilte geschickt die Bälle. Felsberg und Schmidt harmonierten jetzt auch im Angriff und vor dem Schlussviertel waren die Lamstedterinnen auf 44:28 enteilt. Zu früh schaltete das Willud-Team ab. Göttingen legte einen 14:2-Lauf hin und witterte beim Zwischenstand von 42:46 Morgenluft. Die Lamstedterinnen agierten in dieser Phase viel zu hektisch, statt die Angriffe konsequent auszuspielen. Erst als Stella Willud mit vier Punkten in Folge dem ASC-Höhenflug beendete, war die Partie zwei Minuten vor Schluss entschieden. Tuba Poyraz machte den Sack zu zum 52:43-Erfolg.
Der TSV Lamstedt bleibt damit weiterhin im Rennen um einen möglichen Nachrückerplatz in der Regionalliga und hat sich eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am kommenden Sonntag, 2. April, um 15 Uhr i eigener Halle geschaffen.

Lamstedt spielte mit: Tuba Poyraz (21), Merve Felsberg (12), Stella Willud (9), Antonia Schmidt (8), Luisa Marx (2), Lotta van Looy, Luisa Bardenhagen.

Lamstedt erringt Vizemeisterschaft

Stade. Nicht so deutlich, wie es das Ergebnis vermute ließe, verlief die Partie für Lamstedts Oberliga-Basketballerinnen beim VfL Stade. Erst ein energischer Zwischenspurt gegen Mitte des dritten Viertels stellte den 67:48-Auswärtssieg sicher. Das Team von Coach Marco Willud hat mit diesem Erfolg vorzeitig die Vizemeisterschaft errungen – die bislang beste Platzierung seit mehr als zehn Jahren in der Oberliga.

VfL Stade – TSV Lamstedt 48:67 (30:32): Die Gastgeber zeigten zu Beginn der Partie reichlich Respekt und ließen den TSV gewähren. Lotta van Looy war der Motor im Lamstedter Angriffsspiel und so ging das erste Viertel mit 21:13 an die Gäste. Der VfL, angefeuert von gut 80 Fans in der engen Halle am Bockhorster Weg, hielt im zweiten Durchgang nicht nur dagegen, sondern ergriff selbst die Initiative. Zudem waren die Staderinnen sehr treffsicher, erzielten aus unmöglichen Situationen Punkte. Die Willud-Truppe hatte sich für zehn Minuten ausgeklinkt, geriet sogar mit 30:31 ins Hintertreffen. Stella Willud gelang kurz vor der Halbzeit die knappe 32:30-Führung ihres Teams. Auch nach den Seitenwechsel ließen sich die Heimischen zunächst nicht abschütteln. Ein Dreier von Tuba Poyraz läutete die Wende ein. Merve Felsberg und Antonia Schmidt legten nach und der TSV war auf 48:37 vor dem Schlussviertel enteilt. Der VfL brach jetzt auch konditionell ein wenig ein, hatte dem druckvollen Angriffsspiel der Lamstedterinnen nicht mehr viel entgegen zu setzen. Poyraz zog einsam ihre Kreise, schraubte ihre Ausbeute auf insgesamt 27 Punkte hoch, war nicht nur deshalb beste Spielerin auf dem Feld. Immer wieder hatte sie auch ein Auge für ihre besser postierten Teamkolleginnen und so gewannen die TSVerinnen auch in der Höhe verdient mit 67:48.

Am kommenden Wochenende steht das letzte Spiel der Punktrunde an. Zu Gast in der Lamstedter Schulsporthalle ist am Sonnabend, 11. März, um 18 Uhr die BTS Neustadt, die zurzeit auf Rang vier der Tabelle liegt. Da die Konkurrenz der TSVerinnen zuletzt patzte, kann das Team von Marco Willud befreit aufspielen und bleibt selbst bei einer Niederlage auf Rang zwei der Tabelle. Diesen gilt es dann Ende März/Anfang April in den beiden Platzierungsspielen gegen den Zweiten der Oberliga Ost zu verteidigen.
Lamstedt setzte ein: Luisa Bardenhagen (2), Merve Felsberg (2), Kira Marx (5), Luisa Marx (5), Tuba Poyraz (27), Antonia Schmidt (4), Lotta van Looy (16), Katharina Warnke (2), Stella Willud (4).

Basketballerinnen erledigen Pflichtaufgabe

Lamstedt. Es war eine jener Partien, die schon vor dem Anpfiff im Kopf gewonnen waren. Der VSK Osterholz-Scharmbeck, als Schlusslicht nach Lamstedt angereist, versteckte sich nicht und hielt eine Halbzeit gut dagegen. Der TSV als Tabellenzweiter fand erst nach dem Seitenwechsel zu seinem Tempospiel, gewann dann doch deutlich mit 80:54 und bleibt weiter auf Kurs Vizemeisterschaft in der Basketball Oberliga.
TSV Lamstedt – VSK Osterholz-Scharmbeck 80:54 (31:27): Tuba Poyraz eröffnete das Spiel mit einem Dreier, Kira Marx legte noch zwei Punkte drauf und die Partie schien auf einem guten Weg für den TSV. Doch nach diesem fulminanten Auftakt herrschte absolute Windstille im Lamstedter Angriff. In den folgenden Minuten lief rein weg gar nichts zusammen bei der Mannschaft von Marco Willud. Die Osterholzerinnen konnten daraus kein Kapital schlagen, schafften nur den zwischenzeitlichen Ausgleich von 10:10. Stella Willud sorgte mit ihrem Treffer aus der Distanz für ein knappes 17:15 nach dem ersten Viertel. Der zweite Durchgang war eine ähnlich zähe Angelegenheit wie der vorangegangene. Der TSV stand sich häufig selbst im Weg, verschaffte dem VSK unnötige viele Freiräume, die dann irgendwann auch zu Punkten führten. Mit 31:27 ging die Willud-Truppe in die Halbzeit. Starke drei Minuten zu Wiederbeginn reichten aus und die Lamstedterinnen hatten sich auf 42:32 abgesetzt. Vor allem die TSV-Defensive fasste jetzt energisch zu. Katharina Warnke und Antonia Schmidt pflückten unter dem eigenen Korb fast jeden Ball weg, Tuba Poyraz glänzte mit guter Spielübersicht und die Punkte fielen zwangsläufig. Vor dem Schlussviertel, beim Zwischenstand von 57:36 war die Partie bereits entschieden. Beide Teams vernachlässigten in der Folgezeit die Abwehrarbeit und so gab es noch einige sehenswerte Angriffe für die Fans. Der TSV schaukelte das Spiel locker nach Hause, gewann auch in der Höhe verdient mit 80:54 und festigte damit seinen Anspruch auf den zweiten Tabellenplatz in der Oberliga.

Am kommenden Sonntag, 5. März, um 16 Uhr steht das letzte Auswärtsspiel der Punktspielrunde an. Die Lamstedterinnen treten beim Lokalrivalen vom VfL Stade an, der zurzeit auf Rang acht der Tabelle steht.

Lamstedt setzte ein: Luisa Bardenhagen, Merve Felsberg (9), Kira Marx (8), Luisa Marx (1), Tuba Poyraz (23), Antonia Schmidt (7), Lotta van Looy (5), Katharina Warnke (11), Stella Willud (16).

Lamstedt krampft sich zum Sieg

Meppen. Schwerer als es das Ergebnis vermute ließe, taten sich Lamstedts Oberliga-Basketballerinnen beim Auswärtssieg in Meppen. Erst nach dem Seitenwechsel konnten die Gäste ihr gewohntes Tempospiel aufzuziehen und gewannen so noch deutlich mit 61:44. Mit diesem Erfolg untermauerte das Team von Coach Marco Willud seinen Anspruch auf die Vize-Meisterschaft.

TV Meppen – TSV Lamstedt 44:61 (23:28): Das erste Viertel war geprägt von einem zähen Ringen um den Ball. Beide Abwehrreihen fassten energisch zu. Unter dem Lamstedter Korb war es vor allen Dingen Katharina Warnke, die viele Rebounds holte. Eine Dreier von Tuba Poyraz verschaffte den Gästen etwas Luft und sie gingen mit einer 13:9-Führung in den zweiten Durchgang. Hier war der TSV-Angriff zunächst ein Totalausfall. Selbst einfachste Bälle fanden nicht den Weg durch die Reuse. Meppen nutzte diese Schwächephase und kam bis auf 15:16 heran. Erst die Einwechslung von Stella Willud läutete die Wende ein. Sie bewies nicht nur viel Übersicht und setzte ihre besser postierte Mitspielerin in Szene, sondern trug auch sechs Punkte zum 28:23 ihres Teams zur Halbzeit bei. Nach dem Seitenwechsel ließ ein Frustfoul von Kira Marx – sie hatte zuvor beim Dribbeln den Ball verloren – Meppen noch einmal Hoffnung schöpfen. Die Schiedsrichter bestraften diese Aktion mit zwei Freiwürfen und Ballbesitz für den TV und so pirschten sich die Gastgeberinnen auf 27:28 heran. Dass der TSV im Laufe der Saison zur Spitzenmannschaft gereift ist, zeigte die Truppe im Anschluss. Plötzlich war der Knoten geplatzt. Antonia Schmidt, Lotta van Looy und Tuba Poyraz spielten vor dem Schlussviertel einen 41:31-Vorsprung heraus. Meppen brach jetzt konditionell ein und hatte dem schnellen Spiel der Lamstedterinnen nichts mehr entgegen zu setzen. Die letzten fünf Minuten gehörten komplett dem TSV und die Willud-Truppe, angefeuert von gut 20 mitgereisten Fans, holte sich die Partie mit 61:44. Das kommende Wochenende ist in der Oberliga spielfrei. Für die Lamstedterinnen geht es daher erst am Sonnabend, 25. Februar, um 18 Uhr mit einem Heimspiel gegen den VSK Osterholz-Scharmbeck weiter.

Lamstedt setzte ein: Luisa Bardenhagen, Merve Felsberg (2), Kira Marx (2), Tuba Poyraz (17), Antonia Schmidt (8), Lotta van Looy (4), Katharina Warnke (9), Stella Willud (19).

 

Lamstedt stürmt auf Platz zwei

Basketballerinnen gewinnen mit 81:47 gegen Rasta Vechta

Lamstedt. Einen Start-Ziel-Sieg legten Lamstedts Basketballerinnen in der Oberliga am vergangenen Wochenende hin. Gegen das druckvolle Spiel der Mannschaft von Coach Marco Willud wirkten die Gäste stellenweise wie Statisten, wussten sich oft nur mit Fouls zu helfen und verloren verdient mit 47:81. Der TSV hat nach diesem Erfolg den zweiten Tabellenplatz erobert.

TSV Lamstedt – SC Rasta Vechta 81:47 (45:16): Im Stil einer Spitzenmannschaft agierten die Lamstedterinnen, zumindest in der ersten Halbzeit. Aus einer sicheren Abwehr heraus zogen die Heimischen ihr Spiel auf. Kira Marx oder Tuba Poyraz warteten in Höhe der Mittellinie auf die Pässe von Antonia Schmidt und Katharina Warnke, die unter dem eigenen Korb so ziemlich alles abräumten. Eine Taktik, mit der die Gäste sichtlich überfordert waren. Häufig unterbanden sie diese schnellen Angriffe mit Fouls. Mit mehr Treffsicherheit von der Freiwurflinie – nur 30 Prozent der Versuche landeten in der Reuse – wäre die Führung zur Halbzeit deutlich höher ausgefallen. So ging es „nur“ mit einem 45:16 für die Gastgeberinnen in die Kabine. Dort muss der TSV wohl sein Tempospiel verloren haben. Vechta legte nach Wiederbeginn einen 10:0-Lauf hin. Nach vier grottenschlechten Minuten der Willud-Truppe beendete Lotta van Looy die Flaute, sodass es beim 56:30-Zwischenstand immer noch mit einem komfortablen Vorsprung ins Schlussviertel ging. In den letzten zehn Minuten fassten die Lamstedterinnen wieder energischer zu. Stella Willud bekam nach ihrer langen Verletzungspause viele Spielanteile und trug sich mit insgesamt sieben Punkten in die Scorerliste ein. Den Rest „erledigte“ Tuba Poyraz, die an diesem Tag nicht zu bremsen war, sich nicht nur sehr treffsicher zeigte, sondern auch mit vielen guten Anspielen ihre Mitspielerinnen in aussichtsreiche Positionen brachte. So geht der hohe 81:47-Erfolg aufgrund der geschlossenen Teamleistung in Ordnung. Lediglich die vielen Fehlversuche bei den Freiwürfen und aus der Distanz gelte es abzustellen, sagte ein zufriedener Marco Willud nach dem Spiel.

Am kommenden Sonntag, 12. Februar, um 14 Uhr will der TSV beim TV Meppen mit einem Sieg seinen zweiten Platz festigen. Zu dieser Partie setzt der Verein einen großen Bus ein, sodass auch Fans mitfahren können. Los geht die Fahrt um 9.30 Uhr ab der Kirche in Lamstedt.

Lamstedt spielte mit: Luisa Bardenhagen (3), Kira Marx (8), Luisa Marx, Tuba Poyraz (33), Antonia Schmidt (14), Lotta van Looy (13), Katharina Warnke (3), Stella Willud (7).

Lamstedts zweite Damen gewinnen Spitzenspiel!

Im Spitzenspiel der Basketball Bezirksoberliga gewann der Tabellenführer TSV Lamstedt beim Tabellenzweiten TV Falkenberg deutlich mit 68:50(27:24). Damit ist eine Vorentscheidung im Kampf um die Meisterschaft gefallen.

Lamstedt hatte das Spiel schnell im Griff. Zwei gute Aktionen von Kira Marx zum Korb und zwei Dreier von Luisa Bardenhagen brachten eine 15:2 Führung. Mit 17:5 ging es ins zweite Viertel.

In Viertel zwei kam dann der Gastgeber besser ins Spiel. Der TSV agierte jetzt in der Defensive viel zu passiv und Falkenberg wusste den Platz zu nutzen den ihm der TSV gewährte. In der Offensive war man viel zu hektisch und traf oft die falschen Entscheidungen und im Abschluss ließ man zu viele Chancen ungenutzt. Der Vorsprung schrumpfte und es ging mit 27:24  für Lamstedt in die Halbzeit.

In Viertel drei lief die Offensive wieder wie gewohnt. Luisa Bardenhagen spielte das ein ums andere Mal Antonia Schmidt unter den Korb frei die hatte dann keine Mühe mehr den Ball im Korb unter zu bringen. Tuba Poyraz traf zwei Dreier. So erhöhte man schnell auf 44:32. Mit 50: 40 ging es ins Schlußviertel.  Das man nicht höher führte lag an einigen Unaufmerksamkeiten in der Verteidigung.

Lamstedt hielt weiter das Tempo hoch und Polly Wieber erhöhte mit zwei verwandelten Freiwürfen die Führung auf 57:42 . Jetzt waren die TSV Mädels in der Defensive wieder aggressiver und ließ nicht mehr viel zu. Lotta van Looy und Mareike Müller setzten mit zwei Freiwürfen zum 68:50 den Schlusspunkt.

Wir haben drei Viertel die Partie im Griff gehabt. Aber lernen müssen wir über 40 Minuten konstanz zu verteidigen um die Schwächephasen in der Offensive zu überstehen. Jetzt wollen wir die verbleibenden zwei Spiele auch noch gewinnen um ungeschlagen Meister zu werden. So Trainer Marco Willud nach dem Spiel.

Für Lamstedt spielten: Tuba Poyraz 26, Antonia Schmidt 12, Kira Marx 11, Luisa Bardenhagen 9, Lotta van Looy 7, Polly Wieber 2, Mareike Müller 1.

Lamstedts Damen siegen Auswärts!

Mit dem letzten Aufgebot machten sich Lamstedts Basketballerinnen auf dem Weg nach Oesede. Sechs gesunde Mädels wurden gefunden und die siegten beim SF Oesede überraschend deutlich mit 97:47.

Der TSV Lamstedt fand besser ins Spiel und führte schnell mit 10:2. Eine höhere Führung würde durch eine schlechte Freiwurfquote verhindert , alle fünf Versuche gingen daneben.

Danach schlichen sich einige Nachlässigkeiten in der Verteidigung ein und Oesede fand besser ins Spiel. Mit einer knappen 20:16 Führung ging es ins zweite Viertel.

Jetzt erhöhte der TSV den Druck in der Defensive und vorne ließ man den Ball gut laufen. Alleine fünf Dreier fanden ihr Ziel und zahlreiche Fastbreaks wurden sicher abgeschlossen.

Wie eine Hurricane ist Lamstedts junges Team über Oesede hinweg gefegt. Das Viertel wurde mit 38:7 gewonnen. Mit 58:23 ging es in die Halbzeit.

In Viertel drei und vier tat man nicht mehr als nötig und spielte den Sieg sicher nach Hause.

Mit 97:47 stand am Ende ein verdienter Erfolg zu Buche.

Mein Team hat das souverän runter gespielt und ein sehr gutes zweite Viertel gezeigt. Mir war schon ein bisschen mulmig mit nur sechs Spielerinnen auf die Reise zu gehen. Aber bei den anderen war nichts zu wollen sie waren einfach nicht fit.  So Trainer Marco Willud nach dem Spiel

Folgende Spielerinnen spielten für den TSV: Tuba Poyraz 27, Merve Felsberg 24, Kira Marx 19, Lotta van Looy 13, Antonia Schmidt 8, Katharina Warnke 6