Lamstedt erringt Vizemeisterschaft

Stade. Nicht so deutlich, wie es das Ergebnis vermute ließe, verlief die Partie für Lamstedts Oberliga-Basketballerinnen beim VfL Stade. Erst ein energischer Zwischenspurt gegen Mitte des dritten Viertels stellte den 67:48-Auswärtssieg sicher. Das Team von Coach Marco Willud hat mit diesem Erfolg vorzeitig die Vizemeisterschaft errungen – die bislang beste Platzierung seit mehr als zehn Jahren in der Oberliga.

VfL Stade – TSV Lamstedt 48:67 (30:32): Die Gastgeber zeigten zu Beginn der Partie reichlich Respekt und ließen den TSV gewähren. Lotta van Looy war der Motor im Lamstedter Angriffsspiel und so ging das erste Viertel mit 21:13 an die Gäste. Der VfL, angefeuert von gut 80 Fans in der engen Halle am Bockhorster Weg, hielt im zweiten Durchgang nicht nur dagegen, sondern ergriff selbst die Initiative. Zudem waren die Staderinnen sehr treffsicher, erzielten aus unmöglichen Situationen Punkte. Die Willud-Truppe hatte sich für zehn Minuten ausgeklinkt, geriet sogar mit 30:31 ins Hintertreffen. Stella Willud gelang kurz vor der Halbzeit die knappe 32:30-Führung ihres Teams. Auch nach den Seitenwechsel ließen sich die Heimischen zunächst nicht abschütteln. Ein Dreier von Tuba Poyraz läutete die Wende ein. Merve Felsberg und Antonia Schmidt legten nach und der TSV war auf 48:37 vor dem Schlussviertel enteilt. Der VfL brach jetzt auch konditionell ein wenig ein, hatte dem druckvollen Angriffsspiel der Lamstedterinnen nicht mehr viel entgegen zu setzen. Poyraz zog einsam ihre Kreise, schraubte ihre Ausbeute auf insgesamt 27 Punkte hoch, war nicht nur deshalb beste Spielerin auf dem Feld. Immer wieder hatte sie auch ein Auge für ihre besser postierten Teamkolleginnen und so gewannen die TSVerinnen auch in der Höhe verdient mit 67:48.

Am kommenden Wochenende steht das letzte Spiel der Punktrunde an. Zu Gast in der Lamstedter Schulsporthalle ist am Sonnabend, 11. März, um 18 Uhr die BTS Neustadt, die zurzeit auf Rang vier der Tabelle liegt. Da die Konkurrenz der TSVerinnen zuletzt patzte, kann das Team von Marco Willud befreit aufspielen und bleibt selbst bei einer Niederlage auf Rang zwei der Tabelle. Diesen gilt es dann Ende März/Anfang April in den beiden Platzierungsspielen gegen den Zweiten der Oberliga Ost zu verteidigen.
Lamstedt setzte ein: Luisa Bardenhagen (2), Merve Felsberg (2), Kira Marx (5), Luisa Marx (5), Tuba Poyraz (27), Antonia Schmidt (4), Lotta van Looy (16), Katharina Warnke (2), Stella Willud (4).

Basketballerinnen erledigen Pflichtaufgabe

Lamstedt. Es war eine jener Partien, die schon vor dem Anpfiff im Kopf gewonnen waren. Der VSK Osterholz-Scharmbeck, als Schlusslicht nach Lamstedt angereist, versteckte sich nicht und hielt eine Halbzeit gut dagegen. Der TSV als Tabellenzweiter fand erst nach dem Seitenwechsel zu seinem Tempospiel, gewann dann doch deutlich mit 80:54 und bleibt weiter auf Kurs Vizemeisterschaft in der Basketball Oberliga.
TSV Lamstedt – VSK Osterholz-Scharmbeck 80:54 (31:27): Tuba Poyraz eröffnete das Spiel mit einem Dreier, Kira Marx legte noch zwei Punkte drauf und die Partie schien auf einem guten Weg für den TSV. Doch nach diesem fulminanten Auftakt herrschte absolute Windstille im Lamstedter Angriff. In den folgenden Minuten lief rein weg gar nichts zusammen bei der Mannschaft von Marco Willud. Die Osterholzerinnen konnten daraus kein Kapital schlagen, schafften nur den zwischenzeitlichen Ausgleich von 10:10. Stella Willud sorgte mit ihrem Treffer aus der Distanz für ein knappes 17:15 nach dem ersten Viertel. Der zweite Durchgang war eine ähnlich zähe Angelegenheit wie der vorangegangene. Der TSV stand sich häufig selbst im Weg, verschaffte dem VSK unnötige viele Freiräume, die dann irgendwann auch zu Punkten führten. Mit 31:27 ging die Willud-Truppe in die Halbzeit. Starke drei Minuten zu Wiederbeginn reichten aus und die Lamstedterinnen hatten sich auf 42:32 abgesetzt. Vor allem die TSV-Defensive fasste jetzt energisch zu. Katharina Warnke und Antonia Schmidt pflückten unter dem eigenen Korb fast jeden Ball weg, Tuba Poyraz glänzte mit guter Spielübersicht und die Punkte fielen zwangsläufig. Vor dem Schlussviertel, beim Zwischenstand von 57:36 war die Partie bereits entschieden. Beide Teams vernachlässigten in der Folgezeit die Abwehrarbeit und so gab es noch einige sehenswerte Angriffe für die Fans. Der TSV schaukelte das Spiel locker nach Hause, gewann auch in der Höhe verdient mit 80:54 und festigte damit seinen Anspruch auf den zweiten Tabellenplatz in der Oberliga.

Am kommenden Sonntag, 5. März, um 16 Uhr steht das letzte Auswärtsspiel der Punktspielrunde an. Die Lamstedterinnen treten beim Lokalrivalen vom VfL Stade an, der zurzeit auf Rang acht der Tabelle steht.

Lamstedt setzte ein: Luisa Bardenhagen, Merve Felsberg (9), Kira Marx (8), Luisa Marx (1), Tuba Poyraz (23), Antonia Schmidt (7), Lotta van Looy (5), Katharina Warnke (11), Stella Willud (16).

Lamstedt krampft sich zum Sieg

Meppen. Schwerer als es das Ergebnis vermute ließe, taten sich Lamstedts Oberliga-Basketballerinnen beim Auswärtssieg in Meppen. Erst nach dem Seitenwechsel konnten die Gäste ihr gewohntes Tempospiel aufzuziehen und gewannen so noch deutlich mit 61:44. Mit diesem Erfolg untermauerte das Team von Coach Marco Willud seinen Anspruch auf die Vize-Meisterschaft.

TV Meppen – TSV Lamstedt 44:61 (23:28): Das erste Viertel war geprägt von einem zähen Ringen um den Ball. Beide Abwehrreihen fassten energisch zu. Unter dem Lamstedter Korb war es vor allen Dingen Katharina Warnke, die viele Rebounds holte. Eine Dreier von Tuba Poyraz verschaffte den Gästen etwas Luft und sie gingen mit einer 13:9-Führung in den zweiten Durchgang. Hier war der TSV-Angriff zunächst ein Totalausfall. Selbst einfachste Bälle fanden nicht den Weg durch die Reuse. Meppen nutzte diese Schwächephase und kam bis auf 15:16 heran. Erst die Einwechslung von Stella Willud läutete die Wende ein. Sie bewies nicht nur viel Übersicht und setzte ihre besser postierte Mitspielerin in Szene, sondern trug auch sechs Punkte zum 28:23 ihres Teams zur Halbzeit bei. Nach dem Seitenwechsel ließ ein Frustfoul von Kira Marx – sie hatte zuvor beim Dribbeln den Ball verloren – Meppen noch einmal Hoffnung schöpfen. Die Schiedsrichter bestraften diese Aktion mit zwei Freiwürfen und Ballbesitz für den TV und so pirschten sich die Gastgeberinnen auf 27:28 heran. Dass der TSV im Laufe der Saison zur Spitzenmannschaft gereift ist, zeigte die Truppe im Anschluss. Plötzlich war der Knoten geplatzt. Antonia Schmidt, Lotta van Looy und Tuba Poyraz spielten vor dem Schlussviertel einen 41:31-Vorsprung heraus. Meppen brach jetzt konditionell ein und hatte dem schnellen Spiel der Lamstedterinnen nichts mehr entgegen zu setzen. Die letzten fünf Minuten gehörten komplett dem TSV und die Willud-Truppe, angefeuert von gut 20 mitgereisten Fans, holte sich die Partie mit 61:44. Das kommende Wochenende ist in der Oberliga spielfrei. Für die Lamstedterinnen geht es daher erst am Sonnabend, 25. Februar, um 18 Uhr mit einem Heimspiel gegen den VSK Osterholz-Scharmbeck weiter.

Lamstedt setzte ein: Luisa Bardenhagen, Merve Felsberg (2), Kira Marx (2), Tuba Poyraz (17), Antonia Schmidt (8), Lotta van Looy (4), Katharina Warnke (9), Stella Willud (19).

 

Lamstedt stürmt auf Platz zwei

Basketballerinnen gewinnen mit 81:47 gegen Rasta Vechta

Lamstedt. Einen Start-Ziel-Sieg legten Lamstedts Basketballerinnen in der Oberliga am vergangenen Wochenende hin. Gegen das druckvolle Spiel der Mannschaft von Coach Marco Willud wirkten die Gäste stellenweise wie Statisten, wussten sich oft nur mit Fouls zu helfen und verloren verdient mit 47:81. Der TSV hat nach diesem Erfolg den zweiten Tabellenplatz erobert.

TSV Lamstedt – SC Rasta Vechta 81:47 (45:16): Im Stil einer Spitzenmannschaft agierten die Lamstedterinnen, zumindest in der ersten Halbzeit. Aus einer sicheren Abwehr heraus zogen die Heimischen ihr Spiel auf. Kira Marx oder Tuba Poyraz warteten in Höhe der Mittellinie auf die Pässe von Antonia Schmidt und Katharina Warnke, die unter dem eigenen Korb so ziemlich alles abräumten. Eine Taktik, mit der die Gäste sichtlich überfordert waren. Häufig unterbanden sie diese schnellen Angriffe mit Fouls. Mit mehr Treffsicherheit von der Freiwurflinie – nur 30 Prozent der Versuche landeten in der Reuse – wäre die Führung zur Halbzeit deutlich höher ausgefallen. So ging es „nur“ mit einem 45:16 für die Gastgeberinnen in die Kabine. Dort muss der TSV wohl sein Tempospiel verloren haben. Vechta legte nach Wiederbeginn einen 10:0-Lauf hin. Nach vier grottenschlechten Minuten der Willud-Truppe beendete Lotta van Looy die Flaute, sodass es beim 56:30-Zwischenstand immer noch mit einem komfortablen Vorsprung ins Schlussviertel ging. In den letzten zehn Minuten fassten die Lamstedterinnen wieder energischer zu. Stella Willud bekam nach ihrer langen Verletzungspause viele Spielanteile und trug sich mit insgesamt sieben Punkten in die Scorerliste ein. Den Rest „erledigte“ Tuba Poyraz, die an diesem Tag nicht zu bremsen war, sich nicht nur sehr treffsicher zeigte, sondern auch mit vielen guten Anspielen ihre Mitspielerinnen in aussichtsreiche Positionen brachte. So geht der hohe 81:47-Erfolg aufgrund der geschlossenen Teamleistung in Ordnung. Lediglich die vielen Fehlversuche bei den Freiwürfen und aus der Distanz gelte es abzustellen, sagte ein zufriedener Marco Willud nach dem Spiel.

Am kommenden Sonntag, 12. Februar, um 14 Uhr will der TSV beim TV Meppen mit einem Sieg seinen zweiten Platz festigen. Zu dieser Partie setzt der Verein einen großen Bus ein, sodass auch Fans mitfahren können. Los geht die Fahrt um 9.30 Uhr ab der Kirche in Lamstedt.

Lamstedt spielte mit: Luisa Bardenhagen (3), Kira Marx (8), Luisa Marx, Tuba Poyraz (33), Antonia Schmidt (14), Lotta van Looy (13), Katharina Warnke (3), Stella Willud (7).

Lamstedts zweite Damen gewinnen Spitzenspiel!

Im Spitzenspiel der Basketball Bezirksoberliga gewann der Tabellenführer TSV Lamstedt beim Tabellenzweiten TV Falkenberg deutlich mit 68:50(27:24). Damit ist eine Vorentscheidung im Kampf um die Meisterschaft gefallen.

Lamstedt hatte das Spiel schnell im Griff. Zwei gute Aktionen von Kira Marx zum Korb und zwei Dreier von Luisa Bardenhagen brachten eine 15:2 Führung. Mit 17:5 ging es ins zweite Viertel.

In Viertel zwei kam dann der Gastgeber besser ins Spiel. Der TSV agierte jetzt in der Defensive viel zu passiv und Falkenberg wusste den Platz zu nutzen den ihm der TSV gewährte. In der Offensive war man viel zu hektisch und traf oft die falschen Entscheidungen und im Abschluss ließ man zu viele Chancen ungenutzt. Der Vorsprung schrumpfte und es ging mit 27:24  für Lamstedt in die Halbzeit.

In Viertel drei lief die Offensive wieder wie gewohnt. Luisa Bardenhagen spielte das ein ums andere Mal Antonia Schmidt unter den Korb frei die hatte dann keine Mühe mehr den Ball im Korb unter zu bringen. Tuba Poyraz traf zwei Dreier. So erhöhte man schnell auf 44:32. Mit 50: 40 ging es ins Schlußviertel.  Das man nicht höher führte lag an einigen Unaufmerksamkeiten in der Verteidigung.

Lamstedt hielt weiter das Tempo hoch und Polly Wieber erhöhte mit zwei verwandelten Freiwürfen die Führung auf 57:42 . Jetzt waren die TSV Mädels in der Defensive wieder aggressiver und ließ nicht mehr viel zu. Lotta van Looy und Mareike Müller setzten mit zwei Freiwürfen zum 68:50 den Schlusspunkt.

Wir haben drei Viertel die Partie im Griff gehabt. Aber lernen müssen wir über 40 Minuten konstanz zu verteidigen um die Schwächephasen in der Offensive zu überstehen. Jetzt wollen wir die verbleibenden zwei Spiele auch noch gewinnen um ungeschlagen Meister zu werden. So Trainer Marco Willud nach dem Spiel.

Für Lamstedt spielten: Tuba Poyraz 26, Antonia Schmidt 12, Kira Marx 11, Luisa Bardenhagen 9, Lotta van Looy 7, Polly Wieber 2, Mareike Müller 1.

Lamstedts Damen siegen Auswärts!

Mit dem letzten Aufgebot machten sich Lamstedts Basketballerinnen auf dem Weg nach Oesede. Sechs gesunde Mädels wurden gefunden und die siegten beim SF Oesede überraschend deutlich mit 97:47.

Der TSV Lamstedt fand besser ins Spiel und führte schnell mit 10:2. Eine höhere Führung würde durch eine schlechte Freiwurfquote verhindert , alle fünf Versuche gingen daneben.

Danach schlichen sich einige Nachlässigkeiten in der Verteidigung ein und Oesede fand besser ins Spiel. Mit einer knappen 20:16 Führung ging es ins zweite Viertel.

Jetzt erhöhte der TSV den Druck in der Defensive und vorne ließ man den Ball gut laufen. Alleine fünf Dreier fanden ihr Ziel und zahlreiche Fastbreaks wurden sicher abgeschlossen.

Wie eine Hurricane ist Lamstedts junges Team über Oesede hinweg gefegt. Das Viertel wurde mit 38:7 gewonnen. Mit 58:23 ging es in die Halbzeit.

In Viertel drei und vier tat man nicht mehr als nötig und spielte den Sieg sicher nach Hause.

Mit 97:47 stand am Ende ein verdienter Erfolg zu Buche.

Mein Team hat das souverän runter gespielt und ein sehr gutes zweite Viertel gezeigt. Mir war schon ein bisschen mulmig mit nur sechs Spielerinnen auf die Reise zu gehen. Aber bei den anderen war nichts zu wollen sie waren einfach nicht fit.  So Trainer Marco Willud nach dem Spiel

Folgende Spielerinnen spielten für den TSV: Tuba Poyraz 27, Merve Felsberg 24, Kira Marx 19, Lotta van Looy 13, Antonia Schmidt 8, Katharina Warnke 6

Tabellenführung verteidigt – TSV Lamstedt II schlägt Bremen 1860 mit 80:39

Lamstedt. Eine mäßige Leistung genügte dem zweiten Frauenteam des TSV Lamstedt in der Basketball-Bezirksoberliga zum souveränen Heimsieg gegen den Tabellendritten Bremen 1860 II. Die Oberliga-Reserve aus der Börde bleibt damit im auch im neunten Spiel in Folge siegreich und marschiert in großen Schritten Richtung Meisterschaft.

TSV Lamstedt II – Bremen 1860 II: 80:39 (40:19): Die Lamstedterinnen kamen am Sonntagabend nur schwer in Gang. „Was ist das hier für eine blutleere Veranstaltung, habt Ihr keine Lust?“, stauchte Coach Marco Willud sein Tam nach sechs Minuten in einer Auszeit zusammen. Zu diesem Zeitpunkt führten die Gäste mit 7:2. Die Ansprache zeigte Wirkung. Lamstedt legte einen 14:0-Lauf hin und holte sich so das erste Viertel mit 16:7. Danach war der Knoten bei den Heimischen geplatzt. Sie setzten ihre spielerische Überlegenheit konsequent in Punkte um und hatten sich zur Pause bereits auf 40:19 abgesetzt. Nach dem Seitenwechsel nahmen die TSVerinnen etwas das Tempo raus, ohne die Kontrolle zu verlieren. Trotz einer schlechten Quote trafen sie immerhin zehn Mal aus der Distanz und brachten die Partie mit 80:39 locker nach Hause. In zwei Wochen geht es zum Auswärtsspiel zum Tabellenzweiten nach Falkenberg. Dort wird eine deutliche Leistungssteigerung notwendig sein, um die Meisterschaft vorzeitig unter Dach und Fach zu bringen.
Lamstedt setzte ein: Luisa Bardenhagen (8), Kira Marx (28), Mareike Müller, Tuba Poyraz (22), Antonia Schmidt (12), Lotta van Looy (10).

Weibliche U17 holt wichtigen Sieg im Kampf um den Meistertitel

Am letzten Sonntag ging es für die weibliche u17 nach Ebstorf, die bis dahin mit nur einer Niederlage auf Rang 2 der Tabelle standen und unserem Team noch am gefährlichsten sein können.Im Hinspiel gab es zwar einen hohen Heimsieg in Lamstedt, aber diesmal fehlten die 4 besten Punktesammlerinnen aus dem Hinspiel (2 verletzt und 2 mit den 2. Damen unterwegs), sowie Melena Grell, die zeitgleich eine wichtiges Fussball Turnier spielen musste.

Um kein Risiko einzugehen, wurden die Trainingsschwerpunkte in den 3 Wochen zuvor überwiegend auf die Verteidigung gelegt, denn Verteidigen kann man immer, aber Punkten hängt von vielen Faktoren ab und kann auch mal in die Hose gehen.

Im ersten Viertel klappte der Start dann auch super und es wurde nur ein Korb zu beginn des Spiels zugelassen. Bedingt dadurch, dass die Ebstorfer auch gut verteidigten und im eigenen Angriff sich erst einpendeln musste, wer denn nun die nötigen Akzente im Angriff setzt, da die gewohnten Leistungsträger nicht dabei waren, wurden selber auch nur wenig Punkte erzielt.
Zur Pause konnten unsere Lamstedterinnen dann aber mit 2:7 in das nächste Viertel gehen.

Im 2. Viertel wurde nun auch die Verteidigung vom TuS Ebstorf umgestellt und es hieß Verteidigung gegen Verteidigung.
Einige Male lief dabei auf beiden Seiten die 24 Sek. Angriffszeit ab und beide Teams erzielten nur 5:6 Punkte in diesem Viertel.
Zusätzlich gab es nur 2 Fouls und somit wenig Unterbrechungen, wodurch das Viertel extrem schnell vorbei ging.
Mit einem 7:13 Vorsprung vom TSV Lamstedt ging es in die Halbzeit.

Es wirkte fasst als hätten sich beide Team zu viel vom Jugendhandballspiel abgeschaut, dass vorher stattfand.

Im 3. Viertel zogen beide Team endlich etwas an bei den Pkt. Ebstorf konnte mit 10:9 erstmals ein Viertel für sich entscheiden und in der 25 Min. sogar bis auf 15:17 herankommen.
Nach einer kurzen Auszeit konnten unsere Mädels sich aber schnell wieder auf 17:22 absetzen.

Das 4. Viertel starteten die Gastgeberinnen gleich mit einem 3er um noch einmal heran zukommen, aber der Vorsprung konnte schnell wieder hergestellt werden und in den letzten 4 Minuten sogar noch einmal auf 22:33 ausgebaut werden, bevor kurz vor Schluss noch einmal ein Treffer vom TuS Ebstorf viel und das Spiel mit 24:33 an den Tabellenführer aus Lamstedt ging.

„Von außen war es sicher nicht das schönste Spiel zum ansehen, aber gewonnen ist gewonnen und für Schönheitspreise gibt es Misswahlen. 😉

Dennoch war der Willen und der Einsatz meines Teams in diesem Spiel super und die neuen Verteidigungselemente klappten sehr gut und brachte die entscheidenen Momente für einen Sieg.
Das war alles was wir wollten.“ -Coach Sven Cyman-

Mit diesem Sieg darf man sich nun sogar noch einen Ausrutscher erlauben in den letzten 3 Spielen und würde sogar noch erster werden.
Zum Abschluss geht es noch gegen den vorletzten Platz aus Uelzen und 2x gegen das Tabellenschlusslicht aus Bremen Brinkum, während Ebstorf noch 3 schwere Spiele auf dem Programm hat.

Rekordkulisse beim Basketball

TSV-Damen gewinnen Verfolgerduell gegen Quakenbrück mit 64:61
Lamstedt. Gut 100 Zuschauer verfolgten den 64:61-Heimsieg des TSV Lamstedt gegen den TSV Quakenbrück in der Basketball-Oberliga, Staffel West. Sie sahen nicht nur ein hochklassiges Spiel des neuen Tabellendritten aus Lamstedt, sondern erlebten auch das Comeback von Stella Willud nach über zweijähriger Verletzungspause mit.

Die Lamstedterinnen begannen hoch konzentriert gegen leicht favorisierte Gäste, die das Hinspiel mit nur einem Punkt Unterschied gewonnen hatten. Lotta van Looy wirbelte im ersten Viertel die Quakenbrücker Abwehr mächtig durcheinander und erzielte zusammen mit Tuba Poyraz 15 Punkte zum 21:17-Zwischenstand für die Heimischen.

Der zweite Durchgang war geprägt von einer starken Defense auf beiden Seiten. Dazu kam die schon bekannte Abschlussschwäche der Lamstedterinnen, zumal van Looy jetzt von Trainer Marco Willud für die Schlussphase geschont wurde, da sie schon mit vier Fouls belastet war. Lediglich Kira Marx trug sich mit sechs Punkten in die Scorerliste ein und so lagen die Gastgeberinnen zur Halbzeit mit 27:28 im Hintertreffen. Nach dem Seitenwechsel drehte die Willud-Truppe das Spiel.

Stella Willud kam zu ihrem ersten Einsatz nach überstandenem Kreuzbandriss. „Das Knie hielt“, wie sie nach Spielschluss erleichtert feststellte, „an meiner Treffsicherheit muss ich noch arbeiten“. Immerhin versenkte sie zwei Mal in Folge den Ball aus der Distanz und steuerte somit sechs wichtige Punkte zur komfortablen 53:45-Führung vor dem Schlussviertel bei. Quakenbrück ließ nicht locker, stemmte sich gegen die drohende Niederlage und verkürzte mehrfach den Rückstand. Katharina Warnke sorgte mit ihrer Routine und ihren Treffern für Ruhe im Spiel der Lamstedterinnen, Kira Marx lief einige Fast-Breaks. Mit 64:61 holten sich die Heimischen nicht nur den Sieg, sondern gewannen auch den direkten Vergleich, sodass sie mit den Quakenbrückerinnen die Plätze in der Tabelle tauschten. „Ich bin stolz auf mein Team und bedanke mich bei den Fans für die großartige Unterstützung. Besonders freut es mich für Stella, dass sie so einen guten Einstand hingelegt hat“, sagte ein sichtlich zufriedener Vater und Trainer Marco Willud.

Am kommenden Sonnabend, 21. Januar, um 18 Uhr ist der VfL Nordhorn zu Gast in der Lamstedter Schulsporthalle. Dann heißt mit einem Sieg, den dritten Tabellenrang zu verteidigen.

Lamstedt setzte ein: Luisa Bardenhagen, Merve Felsberg (7), Kira Marx (20), Luisa Marx (2), Tuba Poyraz (9), Antonia Schmidt (4), Lotta van Looy (6), Katharina Warnke (8), Stella Willud (8).

Lamstedts Serie ist gerissen!

Basketballerinnen verlieren mit 41:58 beim TV Vörden
Vörden. Zum Start der Rückrunde mussten Lamstedts Basketballerinnen beim souveränen Spitzenreiter der Oberliga, dem TV Vörden, antreten. Trotz einer guten Leistung verlor das Team von Coach Marco Willud mit 41:58. Damit ist die Lamstedter Serie von sechs Siegen in Folge erst einmal unterbrochen und das Team bleibt auf Rang vier der Tabelle.
TV Vörden – TSV Lamstedt 58:41 (27:17): Personell stark geschwächt – mit nur sieben Spielerinnen – traten die Lamstedterinnen die weite Reise nach zum TV Vörden an, sodass einige Aktive komplett durchspielen mussten. Geprägt war die Partie von der starken Abwehrleistung beider Teams. Die Lamstedterinnen Antonia Schmidt und Lotta van Looy schafften es nicht nur, Vördens Top-Scorerin Yvonne Stuckenberg, sie hat einen Schnitt von 19.3 Punkten pro Partie, weitestgehend aus dem Spiel zu nehmen. Außerdem erzielten die beiden Spielerinnen zusammen auch noch 31 der 41 Lamstedter Punkte. Hätte der Rest des Teams nur ansatzweise so gut getroffen, die Überraschung beim bislang ungeschlagenen Tabellenführer wäre drin gewesen.

Das erste Viertel holten sich die Gastgeberinnen mit 12:8 und bauten ihren Vorsprung bis auf 27:17 zur Halbzeit aus. Nach dem Seitenwechsel legte der TSV einen 6:0-Lauf hin und war plötzlich wieder im Spiel. Die Zuversicht währte jedoch nur kurz. Zu viele einfache Bälle verlegte das Team von Coach Marco Willud in der Folgezeit, während die Heimischen ihre wenigen Chancen konsequent nutzten. Vor dem Schlussviertel waren sie auf 49:31 davon gezogen. Den Lamstedterinnen fehlte für eine erneute Aufholjagd die Kraft und sie mussten sich schließlich mit 41:58 geschlagen geben.

Für Marco Willud kein Beinbruch: „Um in Vörden gewinnen zu können, dürfen wir uns nicht so viele Fehler im Abschluss erlauben. Aber angesichts unserer personellen Lage, haben wir das Beste aus diesem Spiel gemacht.“ Weiter geht es für die Lamstedterinnen erst im kommenden Jahr am Sonntag, 15. Januar, um 16 Uhr mit einem Heimspiel gegen den TSV Quakenbrück.

Lamstedt spielte mit: Luisa Bardenhagen, Merve Felsberg (4), Luisa Marx, Tuba Poyraz (4), Antonia Schmidt (14), Lotta van Looy (17), Katharina Warnke (2).

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