Weibliche U14 im Punkterausch zum nächsten Erfolg!

Gegen die Uelzen Baskets gab es zuhause einen deutlichen 110:30 Sieg und einem 14:0 Start ging es mit viel Power los und erst 2 Min. Vor Viertelende beim Stand von 22:6 etwas abwechslungsreicher zum 28:12 Pausenstand.

In der Pause wurde dann von den beiden Trainerinnen Melena Grell und Leonie thom Suden noch mal etwas mehr Konzentration gefordert und das Team setzte es direkt in die Tat um und stand hinten super sicher in der Verteidigung. Alle waren bei ihren Gegenspielerinnen und es wurde sehr gut geholfen, falls doch mal jemand besiegt wurde. Nach 7 Min. Stand es 46:12 bis der erste Gegenkorb kam. Und mit einem 54:18 ging es in die Halbzeitpause! Vor Allem Helin Bozan war mit nicht zu stoppen und legte mit ihren 30 Punkten einen Karrierebestwert hin.

Viertel 3 verlief ähnlich und es stand bis zur nächsten Pause 75:22. Da viele unserer u14 Mädchen in ihrer Karriere bisher noch nie soviele Punkten in einem Spiel hatten, wollten sie nun unbedingt einmal die 100 erreichen! Und trotz vieler Spielerwechsel auf Lamstedter Seite kam nie ein Bruch ins Spiel. Stattdessen waren unsere Mädels so angestachelt von diesem Gedanken die 100 zu knacken, dass sie wie verrückt rannten und rannten und es am Ende dann sogar 110:30 hieß für den TSV Lamstedt!

Mit Celina Schneehuber, die eigentlich sogar krankheitsbedingt aussetzen wollte, Emma Schimmelpfennig, Zoe Meyn, Milena Tiedemann und Helin Bozan konnten gleich 5 Spielerinnen zweistellig Punkten und es konnten sogar alle Spielerinnen Punkte beisteuern.

Auswärtssieg in Neustadt

Nach der Niederlage im ersten Saison-Heimheimspiel war für die Lamstedter Basketballerinnen klar „Heute wird für den Sieg gekämpft“. Es ging am Sonntag auswärts nach Bremen-Neustadt. Dort machten es sich die 2. Damen nicht einfach.

Schon im ersten Viertel ging eine rasante Partie mit vielen Fouls auf beiden Seiten los. Lamstedt verlor das 1. Viertel 17 zu 15 mit drei Spielerinnen á 2 Fouls. Janne Sticht spielte an diesem Tag bereits in Stade für die U16 und musste nun in Neustadt ab dem zweiten Viertel die 2. Damen unterstützen. Einige Male zog die erst 15jährige Janne zum Korb und be- kam in diesem Viertel insgesamt 10 Freischüsse, von denen leider nur 2 in den Korb gingen. Auch Kyra Harms zog einige Male zum Korb, versuchte das Team zum Rotieren zu bekommen, damit die Gegner mehr auseinander gezogen werden und somit Platz fürs Reinziehen und Schüsse geschafft wird. Aufbauspielerin Luisa Badenhagen wurde immer wieder attackiert und zu Boden gerissen, außerdem machten die Lamstedterinnen zu viele Fehler und ließen das Spiel immer wieder für Neustadt sprechen.

Mit einem 35:29 verließen die Basketballerinnen das Spielfeld und gingen in die Halbzeit. Trainer Leon Harm und Steffen Kühlke waren außer sich vor Enttäuschung. Nichts was sie zuvor im Training übten wurde umgesetzt. Jetzt sprachen Sie ein Machtwort „Ihr wollt gewinnen? Dann müsst ihr was dafür tun! Lasst euch nicht deren Spiel aufzwingen, sonder spielt euer Spiel!“ Gesagt getan.

Mit vollem Einsatz, aber vielen Fouls im Petto ging es in die zweite Halbzeit. Es blieb rabiat, der TSV Lamstedt musste sich konzentrieren, versuchen keine Fouls mehr zu kassieren. Dies im Hinterkopf machte das Spielen nicht leichter. Doch es gelang der Mannschaft das Spiel auf ihre Seite zu ziehen und Platz zu schaffen.

Das 3. Viertel war Lamstedts 3er Viertel. Jeweils 2 Dreier von Kyra Harms und Janne Sticht ließen den TSV auf 4 Punkte an Neustadt ran kommen 53:49. Im letzten Viertel mussten 3 von 8 Lamstedter Spielerinnen mit 5 Fouls vom Platz. Jetzt hieß es für die restlichen 5 eine sauber Defensive zu spielen, vorne schnelle Punkte zu machen und einige Fouls zu ziehen. 64:64 und nur noch 2 Sekunden auf der Uhr. Lamstedt nimmt eine Auszeit und hat den Ein- wurf. Plan war Kyra Harms Platz zu verschaffen, damit sie den Schuss nehmen kann. Sie hatte einen sehr guten Tag mit hoher Trefferquote und 34 Punkten auf dem Konto. Doch dies ahnten die Gegner und rangelten alle um Kyra herum. Schneller Pass zu Janne Sticht. Sie stand mitten in der Rangelei, zog zum Korb und wurde zu Boden gerissen. 2 Freiwür- fe für Sticht. Der entscheidende Moment. Nur 1 Treffer bedeutet der Sieg, mit keinem Treffer müssen die Basketballerin- nen in die Verlängerung. Die Anspannung in Janne war ihr anzusehen, sie zitterte, versuchte tief durchzuatmen und warf. Treffer in den Korb. Lamstedt jubelt und ist super stolz auf die kleine Janne. Auswärtssieg in Neustadt mit einem hart erkämpften 64 zu 65.

Für Lamstedt spielten: Janne Sticht (11), Kyra Harms (34), Anneke Oellrich (4), Lena Heidtbrock (3), Luisa Badenhagen ( 4), Elina Heinsohn (0), Dana Caroline Trommelen (2) und Melanie Wirth (7)

Weibliche U14 ist Bezirkspokalsieger 2019

In diesem Jahr hatten außer unseren TSV Girls noch der VfL Stade und die BG 89 Rotenburg/Scheeßel für den Bezirkspokal der weiblichen U14 gemeldet.

Im ersten Spiel des Tages gab es für die Mädchen vom VfL Stade einen hohen 104:14 Sieg gegen die BG 89 Rotenburg/Scheeßel. Stade, konnte nur mit 6 Spielerinnen antreten, spielte aber mit sehr viel Energie und stand in der Verteidigung sehr sicher und war im Umschaltspiel sehr gut organisiert, wodurch es oft mit nur 3 Pässen schon zum nächsten Korb reichte. Stade präsentierte sich als klarer Pokalfavorit.

Im Anschluss folgte das Spiel unserer Lamstedter U14 gegen die Favoriten aus Stade.
Zu Beginn wurde das erste Viertel noch überraschend hoch gewonnen und mit einem 19:9 ging es ins zweite Viertel. Dabei zeigten sich unsere TSV Mädels sehr konzentriert und mit viel Energie. Besonders Malin Klüssendorf hatte unterm Korb immer wieder sehr wichtige Akzente gesetzt.

In Viertel zwei kamen kam der VfL Stade dann immer mehr ins Spiel und konnte das Viertel deutlich für sich entscheiden (6:14). Zur Halbzeit stand es dann knapp 25:23 für den TSV Lamstedt. Beiden Teams wurde dann in der Pause deutlich gemacht, dass der 3. Abschnitt wegweisend sein kann für den Gesamtverlauf, aber das Stader Team konnte im 2. Spiel in Folge, das Tempo mit 6 Spielerinnen nicht mehr mit halten und der TSV Lamstedt konnte sich wieder auf 42:32 absetzen.

Im letzen Viertel wurde es beim Stand von 44:41 noch einmal kurzzeitig spannend, bevor Helin Bozan und Celina Schneehuber angetrieben von Elisa Bergner, die ein überragendes Spiel machte, den Sack zu machten und den Vorsprung erneut auf 49:41 ausbauten um das Spiel dann mit einem unerwarteten aber sehr verdienten 59:47 Sieg zu gewinnen. In diesem Spiel passte bei unseren Mädchen einfach alles! Super Pässe, sehr sichere Korbabschlüsse, viel Tempo und Kampfgeist und ein sehr gutes Teamplay. Es war zu spüren, dass sie es wollten.

Zum Abschluss gab es dann noch das Spiel zwischen dem TSV Lamstedt und der BG 89 Rotenburg/Scheeßel, bei dem unsere Mädchen ihrer erkämpften Favoritenrolle gerecht wurden und nach einem 30:4 im ersten Viertel, dass Spiel mit vielen Spielerwechseln ungefährdet mit 91:26 gewinnen konnten.

Anschließend wurde dann der Gewinn des Bezirkspokals 2019 gefeiert! Und auch wenn es diesmal zum großen Enttäuschen aller Spielerinnen und Eltern keinen symbolischen Pokal gab, so war die Freude dennoch bei allen groß.

Für das Trainer Team bestehend aus Leonie thom Suden, Melena Grell und Sven Cyman war es somit das 4. Jahr in Folge, dass sie den Pokal gewinnen konnten. Für die beiden Trainerinnen allerdings zum ersten Mal aus Coaching Sicht.

Für den TSV im Einsatz waren:

Emma Schimmelpfennig (12/5), Zoe Meyn (2/12), Thalia Steffens (-/2), Elisa Bergner (10/14), Helin Bozan (15/18), Natalie Richters (-/6), Jessika Richters (-/2), Emilija Otten (-/6), Malin Klüssendorf (10/12), Celina Schneehuber (10/14) und Milena Tiedemann

Saisonstart mit neuem Trikotsatz

Im vergangenem Frühjahr entschloss sich Lena Heidtbrock an einem Gewinnspiel der EWE teilzunehmen, bei dem es einen Satz neue Trikots zu gewinnen gab. Tatsächlich kam das Basketballteam des TSV Lamstedt in die zweite Runde und musste ein Foto schießen, das aussagt warum die 2. Damen einen neuen Satz Trikots nötig hat. Aus dem Keller gegrabene alte Trikots wurden wild durcheinander angezogen, zerrissen und beschmiert. Dazu völlig traurige Blicke der Mädels holten den Gewinn der EWE nach Lamstedt. Einen Satz Trikots mit dem EWE-Logo auf der Brust und einheitliche Strümpfe konnte sich das Team aussuchen. Ein großes Dankeschön für die Beschriftung der Nummern und des Vereins- namen geht an die Jungs von 4 Color Design aus Gnarrenburg. Diese erklärten sich bereit den Druck für die Lamstedter Basketballdamen zu sponsoren.

Am vergangen Sonntag erfolgte das erste Saisonspiel der 2. Damen gegen das junge Damenteam aus Stade. Das erste Viertel begann sehr aufgeregt und hektisch. Melanie Wirth kämpfte sich durch die sehr gute Defensive der Stader und bekam gleich 4 mal ein Foul beim Zug zum Korb und versenkte 50% der Schüsse. Das erste Viertel endete 8 zu 14 und zeigte den Lamstedterinnen, dass sie konzentrierter spielen müssen. Jetzt sah Luisa Badenhagen als Aufbauspielerin zu, dass sie Ruhe und Struktur ins Spiel reinbrachte, sodass einige Punkte durch Korbleger und Freiwürfe erzielt wurden und das 2. Viertel 13 zu 13 ausging.

Weiter probierten die beiden Trainer Leon Harms und Steffen Kühlke neue Spielmöglich- keiten aus, um die Stader Mädels stärker einzuschränken. Janne Sticht spielt mit ihren 15 Jahren diese Saison das erste Mal für die 2. Damen und machte gleich in ihrem ersten spielt einen guten Job als Flügelspielerin. Sie behauptete sich mit Ehrgeiz und Schnelligkeit gegen die Gegner und brachte dem Lamstedter Team dadurch ein paar gute Punkte ein. Mit einem 9 zu 10 verließen die Basketballerinen das 3. Viertel und mussten noch einmal Vollgas geben, um die Pleite des 1. Viertels weiter aufzuholen. Melanie Wirth drehte hier noch einmal voll auf und traf 3 von 4 Freiwürfen sowie 2 weitere Korbleger und war mit 14 Punkten Topscorerin. Leider reichte der Einsatz nicht und die Lamstedter Damen verloren das Spiel mit 42 zu 54 Punkten.

Für Lamstedt spielten: Janne Sticht (4), Kyra Harms (4), Anneke Oellrich (0), Friederike Hausschild (0), Inken Grantz (0), Lena Heidtbrock (8), Luisa Badenhagen (6), Indira Hinck (0), Elina Heinsohn (4), Dana Caroline Trommelen (1) und Melanie Wirth (14)

Lamstedt mit Licht und Schatten

Lamstedt. Drei Teams hatten sich Lamstedts Basketballspielerinnen in diesem Jahr zum Hama-Cup in der Saisonvorbereitung eingeladen. Mit der BG Hamburg West und dem Bürgerfelder TB, beide – wie die Gastgeberinnen – aus der 2. Regionalliga und dem klassenhöheren SC Rist Wedel war das Teilnehmerfeld gut besetzt. Alle Mannschaften wollten zwei Spiele über die volle Distanz absolvieren. So war jedenfalls der Plan. Die schwere Fußverletzung einer Spielerin aus Wedel bewog das Team zur vorzeitigen Abreise, worauf der Modus umgestellt wurde. Die drei verbliebenen Mannschaften spielten jeweils zwei Mal zehn Minuten und machten so den Turniersieger unter sich aus. Dabei setzte sich der Bürgerfelder TB souverän durch und holte sich verdient den Pokal.

TSV Lamstedt – SC Rist Wedel 56:70 (26:38): Die Gastgeberinnen begannen stark gegen das Team aus der 1. Regionalliga. Kira Marx sorgte für die ersten Punkte. Lotta van Looy, Sarah Budewig und Katharina Jürgens legten nach und das erste Viertel ging mit 17:13 an die Heimischen. Den zweiten Durchgang dominierten die Wedelerinnen und spielten eine starke Defensive. Lamstedt war nicht geduldig genug, suchte häufig zu früh den Abschluss und vergab zudem viele einfache Bälle. Einzige Lichtblicke in dieser Phase waren die beiden Nachwuchsspielerinnen Jule Keck und Vanessa Lange, die ihre ersten Einsätze im Damenteam bekamen. Beide trugen sich in die Scorerliste ein, konnten aber nicht verhindern, dass der SC bis auf 38:26 zur Halbzeit davon zog. Auch nach dem Seitenwechsel sah es nicht nach Besserung aus für den TSV. Vor dem Schlussviertel waren die Gäste auf 52:32 enteilt und eine Klatsche schien unvermeidlich. Doch die Heimischen kämpften. Lotta van Looy trieb ihre Mitspielerinnen immer wieder nach vorne und am Ende blieb die Niederlage mit 56:70 im Rahmen.

In der zweiten Partie bezwang der Bürgerfelder TB die BG Hamburg West mit 67:56, sodass die Lamstedterinnen eigentlich um Platz drei gegen die Hamburgerinnen hätten antreten müssen. Stattdessen kam es zu einer echten Endrunde mit verkürzter Spielzeit. Beim Spiel des TSV gegen die BG Hamburg West stand es nach 20 Minuten 37:37. In der folgenden dreiminütigen Verlängerung sicherte Antonia Schmidt ihrem Team von der Freiwurflinie mit zwei Treffern ein 43:43-Unentschieden. Der Bürgerfelder TB setzte sich im Anschluss mit 30:25 gegen die Hamburgerinnen durch, sodass es in der letzten Partie des Tages zu einem echten Finale um den Hama-Cup kam. Entsprechend spannend war auch der Spielverlauf. Weder die Heimischen noch die Bürgerfelderinnen konnten sich entscheidend absetzen. Eine Minute vor Schluss kassierte Lamstedts Coach Marco Willud beim Stand von 31:29 für sein Team ein technisches Foul wegen Meckerns. Die Gäste nutzten die Chance und gewannen mit 33:31. Das nächste Testspiel für den TSV Lamstedt steht am Freitag, 27. September, auf dem Programm. Um 20 Uhr ist dann die BG Hamburg West erneut zu Gast in der Lamstedter Schulsporthalle.

Lamstedt setzte ein: Sarah Budewig, Carla Fromme, Katharina Jürgens, Jule Keck, Vanessa Lange, Lotta van Looy, Kira Marx, Antonia Schmidt.

Basketball Landesliga wU16

TSV Lamstedt –BG Rotenburg/Scheeßel 66:81 (26:35): Es war der erste Auftritt des neu formierten Lamstedter Nachwuchsteams in der U16-Landesliga. Entsprechend groß war auch die Nervosität. Doch dafür begann das Team von Coach Marco Willud ziemlich souverän.

Schnell spielten sich seine Mädels eine 10:4-Führung heraus, bevor die Rotenburgerinnen so richtig in der Partie waren. Danach verloren die Gastgeberinnen etwas ihre Linie, lagen nach dem ersten Viertel aber nur knapp mit 14:15 im Hintertreffen. Im zweiten Durchgang agierten die Lamstedterinnen zunächst auf Augenhöhe, ließen allerdings zu viele einfache Punkte liegen, sodass Rotenburg sich bis zur Halbzeitpause auf 35:26 absetzen konnte.

Nach dem Seitenwechsel spielten die Gäste ihre ganze Erfahrung aus, immerhin hatten sie in der abgelaufenen Saison die Vizemeisterschaft errungen. Lamstedt agierte phasenweise zu passiv in der Deckung. Erschwerend kam hinzu, dass Lamstedts Top-Scorerin Vanessa Lange angeschlagen in die Partie gegangen war und immer wieder Ruhepausen benötigte. Ihre Mannschaftskolleginnen erspielten sich zwar viele gute Gelegenheiten, suchten jedoch häufig zu früh den Abschluss, was es der Rotenburger Defense einfach machte. Am Ende stand eine etwas zu hohe 66:81-Heimniederlage zu Buche, der Marco Willud aber durchaus noch etwas Positives abgewinnen konnte: „Wir haben heute gesehen, wo es noch hakt. Das Team ist noch jung und wird sich im Laufe der Saison finden.“ Die nächste Partie steht am Sonnabend, 21. September, auswärts beim BBC Osnabrück auf dem Spielplan.

Lamstedt setzte ein: Vanessa Lange (22), Josie Kempf (12), Lotte Nachbar (12), Anik Schägner (10), Jana Roth (4), Annika Schuth (4), Selina Schmelzer (2), Leni Schröder, Celina Schneehuber, Elisa Bergner.

Gelungenes Turnier!

Der TSV Lamstedt hat mal wieder ein Turnier für weibliche U14 Mannschaften ausgerichtet. Es wurde toller Basketball an beiden Tagen geboten.

Am Ende wurde der TSV Lamstedt 1 seine Favoritenrolle gerecht und gewann das Turnier souverän.

Ergebnisse Vorrunde:
TSV Lamstedt 2 – Wladyslawowo 45:70
TSV Lamstedt 1 – TuS Bad Essen 81:42
TSV Lamstedt 1 – Wladyslawowo 88:35
TSV Lamstedt 2 – TuS Bad Essen 37:79
Wladyslawowo – TuS Bad Essen 47:50
TSV Lamstedt 1 – TSV Lamstedt 2 103:19

Spiel um Platz drei:
Wladyslawowo – TSV Lamstedt 2 56:54
Finale:
TSV Lamstedt 1 – TuS Bad Essen 89:32

1.TSV Lamstedt 1
2.TuS Bad Essen
3. Uks Bliza Władysławowo
4.TSV Lamstedt 2

Es gab auch wieder verschiedene Wettbewerbe die wir durchgeführt haben.
Hier die Sieger:
Freiwürfe: Greta Ohmäscher Bad Essen
Korbleger: Madlen Kartun Bad Essen
Dreier: Helin Bozan TSV Lamstedt 2

Topscorer: Lotte Nachbar TSV Lamstedt 1

Turnier MVP: Josie Kempf TSV Lamstedt

Es war ein gelungenes Turnier mit schönen Basketball und spannenden Spielen. Mit allen den wir gesprochen haben hat das Turnier sehr viel Spaß gemacht. Uns vom Orga Team natürlich auch. Schade ist natürlich das wir nicht mehr Mannschaften nach Lamstedt bewegen konnten. Wir werden das nächstes Jahr wieder versuchen ein Turnier für Mädchen Teams auf die Beine zu stellen.
So Marco Willud nach dem Turnier.

Basketballspielerinnen unterliegen in Braunschweig

Braunschweig. Personell geschwächt – nur sieben Spielerinnen waren einsatzfähig – reiste der TSV Lamstedt zum Finale um den Niedersächsischen Basketballpokal. Die Gastgeberinnen von Eintracht Braunschweigs Bundesligareserve waren an diesem Tag eine Nummer zu groß für das Team von Coach Marco Willud. Mit 61:81 verloren die Lamstedterinnen das Endspiel und konnten somit ihrem Pokalerfolg aus dem vergangenen Jahr nicht wiederholen.

Eintracht Braunschweig II – TSV Lamstedt 81:61 (43:33): Die Gäste starteten gut in die Partie, führten nach vier Minuten etwas überraschend mit 10:3. Danach hatten sich die Braunschweigerinnen auf die Lamstedter Abwehr eingestellt und ihre Distanzschützinnen das Visier justiert. Insgesamt 15 Dreier versenkten die Heimischen im Lamstedter Korb, der Schlüssel zum Erfolg. Lamstedt hielt so gut es ging dagegen, lag nach dem ersten Viertel nur mit 14:18 im Hintertreffen. Bis zur Halbzeit blieb die Partie einigermaßen eng und der TSV war beim 33:43 zum Seitenwechsel immer noch in Schlagdistanz. Die Gäste verkürzten nach Wiederanpfiff sogar noch auf 39:45, kassierten danach aber einen 0:15-Lauf und das Spiel war entschieden. Die Willud-Truppe gab jedoch nicht auf, kämpfte und hielt die 61:81-Niederlage noch im Rahmen.

„Braunschweig hat den Pokal verdient gewonnen. Wer 15 Dreier trifft, ist schwer zu schlagen. Meine Mädels haben alles gegeben. Zu siebt ist es halt schwer gegen so ein ausgeglichenes Team zu bestehen. Jetzt gehen wir in die verdiente Saisonpause“, so Trainer Marco Willud nach dem Spiel.

Für Lamstedt spielten: Lotta van Looy (11), Carla Fromme (10), Sophie von Ass (10), Merve Felsberg (10), Sarah Budewig (9), Antonia Schmidt (6), Katharina Jürgens (5).

Lamstedt holt den Bezirkspokal

Lamstedt. Vier Wochen nach dem Ende der regulären Saison mussten Lamstedts Basketballspielerinnen aus der 2. Regionalliga noch einmal ran. Gegen die zwei Klassen tiefer spielenden Ebstorferinnen gab es im Finale um den Bezirkspokal einen deutlichen 101:17-Erfolg. Für das Team von Coach Marco Willud eine willkommener Test für das Endspiel um den NBV-Pokal am kommenden Sonnabend, 4. Mai, bei Eintracht Braunschweig II.

TSV Lamstedt – TuS Ebstorf 101:17 (51:13): Nach nur einer Trainingseinheit als Vorbereitung lief es im ersten Viertel noch nicht rund bei den Lamstedterinnen. Die Abwehr stand zwar sicher, hatte aber auch wenig Mühe mit den harmlosen Ebstorferinnen. Im Angriff haperte es mächtig. Vor allen Dingen die Dreierquote ließ stark zu wünschen übrig. Trotzdem dominierte die Truppe von Marco Willud das Spielgeschehen und hatte sich zur Halbzeit einen komfortablen 51:13-Vorsprung herausgearbeitet. Im dritten Viertel ließen die Lamstedterinnen nicht einen Korb zu, zogen ihrerseits durch Punkte von Carla Fromme, Sarah Budewig und Stella Willud auf 76:13 vor dem Schlussviertel davon. Lange „wehrten“ sich die Gastgeberinnen, das Ergebnis dreistellig zu gestalten. Unzählige einfache Bälle landeten bei den Gegnerinnen oder verfehlten den Korb. Antonia Schmidt nutzte 36 Sekunden vor der Schlusssirene ihre Chance und traf zum 101:17-Endstand. „Wir haben noch Luft nach oben. Am Sonnabend in Braunschweig müssen wir treffsicherer sein, wenn wir den NBV-Pokal verteidigen wollen“, so Marco Willud nach dem Spiel.

Lamstedt setzte ein: Sarah Budewig (21), Carla Fromme (19), Antonia Schmidt (16), Stella Willud (13), Kira Marx (10), Katharina Jürgens (8), Sophie von Ass (7), Merve Felsberg (7).

Gelingt Annika Schuth der Sprung in den Nationalkader?

Lamstedt/Heidelberg. Während vielerorts die Schüler Ferien haben, muss die 13-jährige Annika Schuth noch einmal ran. Sie hat im Februar dieses Jahres am Sichtungsturnier „Perspektiven für Talente“ für den Landeskader der weiblichen U14-Basketballspielerinnen in Osnabrück teilgenommen mit Erfolg. Damals kämpften Spielerinnen aus den Landesverbänden Niedersachsens, Hamburgs, Berlins und Nordrhein-Westfalens um eine der begehrten Einladungen zum Sichtungslehrgang auf Bundesebene. Der NBV bekam am Ende gleich fünf Plätze zugesprochen für das Turnier vom 12. bis zum 14. April in Heidelberg. Darunter auch die Lamstedterin Annika Schuth. Sie hat in der abgelaufenen Saison mit ihrem Team einen guten vierten Platz in der Landesliga der weiblichen U14 belegt und kann jetzt dieses Ergebnis krönen.

Für den TSV Lamstedt ist es nach Linda Fröhlich vor rund 25 Jahren das zweite Mal, dass sich eine Nachwuchsspielerin für den Bundeskader qualifizieren kann. Annika Schuth spielt im Verein auf der Center-Position. Bei ihrer Körpergröße von 1,80 Meter hat sie wenig Konkurrenz und rechnet sich durchaus Chancen auf eine Nominierung aus. Falls es nicht klappen sollte, wäre die 13-Jährige auch nicht enttäuscht. „Es ist schon eine tolle Auszeichnung, dass ich überhaupt teilnehmen darf. Das motiviert mich ungemein.“

Die Lamstedterin Annika Schuth nimmt am Wochenende am Sichtungsturnier für den U15-Nationalkader in Heidelberg teil. Foto: Schult