TSV Lamstedt – Lesum Vegesack

Lamstedt. Am Samstag war das Damenteam von Lesum Vegesack in der Lamstedter Sporthalle zu Gast. Der TSV hatte das Hinspiel in Lesum 93:29 verloren, somit rechneten die 2.Damen des Lamstedter Basketballvereins nicht mit einem Sieg, nahm sich aber fest vor dieses Mal den Gegner ordentlich zu ärgern und vor eine Herausforderung zu stellen.

Die gut trainierte Mann-Mann-Presse hat schon im ersten viertel großen Druck auf Lesum ausgeübt. Die Bremer schafften es zwar immer wieder zum Korb zu ziehen und holten durch die energische Verteidung einige Freiwürfe raus. Lamstedt traf einige einfache Korbleger nicht, lediglich zwei Körbe plus einen Dreier von Kyra Harms ließen das Viertel 7:15 ausgehen. Für den TSV kein schlechter Schnitt und spielte auch im zweiten Viertel stark weiter. Nun sollte eine Zonenverteidiung etwas Kraft für die Offensive sammeln lassen und die Defensive weiterhin standhaft gegen die starken Gegner halten. Lesum war sehr Wurfstark, somit stellte Lamstedt sich mit 3 Spielerinnen nach vorn in die Verteidigung. Lena Heidtbrock kämpfte sich in diesem Viertel immer wieder zum Korb und holte die 6 Punkte für die Lamstedter Damen.

Mit 13:30 ging es in die Halbzeitpause. Coach Harms und Kühlke sind stolz auf ihre Mädels, dass Sie so stark kämpfen und Lesum deutlich weniger Punkte erreichen konnte wie im Hinspiel. Es hieß weiter eine energische Defensive spielen und in der Offensive endlich die Körbe zu versenken. Gesagt getan: Ein Switchen zwischen einer Zonenverteidigung und einer Halbfeldzonenpresse ließen die Gegner ins Schwitzen kommen. Kyra Harms und Friedericke Hausschild trafen jeweils einen Dreier, drei weitere Korbleger ließen den TSV näher an die Bremer aufschließen. Mit 25:43 ging es ins letzte Viertel. Lamstedt spielte sehr konzentriert in der Defensive und konnte mit guten Angriffen den Bremern wieder ein Stück näher kommen.

In dem Abschlussviertel setzte sich Dana Caroline Trommelen mit einigen Korblegern durch die Lesumer Abwehr. Das Spiel endete mit 33:54. Die Lamstedter waren glücklich über ihre Leistung, da sie gezeigt haben, dass sie mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und Willen auch große Vereine vor eine schwere Aufgabe stellen können. Das macht sehr viel Mut und erhöht die Motivation für die kommenden Spiele. Am nächsten Samstag 29.02.2020 findet das Heimspiel gegen Uelzen Baskets um 17 Uhr statt.


Für Lamstedt spielten:
Kyra Harms (6), Melena-Marion Grell, Dana Caroline Trommelen (10), Janne Sticht (2), Lena Heidtbrock (8), Jana Matuschak(2), Friedericke Hausschild(5), Leonie thom Suden, Melanie Wirth, Lynn Nachtigall

Sieg gegen Ebstorf

Lamstedt. Am vergangenen Freitag 14.02.2020 war der TuS Ebstorf in Lamstedt zu Gast und spielte das Nachholspiel der Hinrunde gegen die 2.Damen des TSV Lamstedt.

Das erste viertel lief hervorragend für den TSV. In der Defensive ließ die Mann-Mann-Presse die Gegner kaum zum Korb kommen. Lamstedt sicherte sich immer wieder den Ball, versenkte einige Korbleger und Kyra Harms hob den Punktestand mit einem Dreier weiter an. Lamstedt ging mit 22:7 in das zweite Viertel. Hier traf Kyra Harms ihren zweiten Dreier und vier weitere Korbleger. Beide Seiten standen oft an der Freiwurflinie, es war ein harter Kampf um den Ball. Der TSV ließ zum Ende des zweiten Viertels deutlich nach, wodurch Unsicherheit und Unruhe in das Team geriet.

Mit 36:18 ging es in die Halbzeit. Für die Lamstedter Damen ein gutes Ergebnis. Doch die Konzentration kam auch im dritten Viertel nicht wieder. Ein unruhiger Aufbau und ungenaue Pässe in der Offensive sowie zu späte Reaktionen in der Defensive des TSVs ließen zu wenig Punkte für Lamstedt springen und zu viele Bälle gegen Lamstedt in den Korb fliegen.

Nun wurde es schon änger mit 47:30 im dritten Viertel. Die beiden Coaches forderten die Spielerinnen auf ruhiger zu werden, sich Zeit zu nehmen und sich nicht in Sicherheit zu wiegen. Das Spiel drehte sich im viertel Viertel nocheinmal zum Nachteil der Lamstedter Damen. Es war weiterhin viel zu unruhig, der so einfache Aufbau des ersten Viertels konnte nicht zurück geholt werden. Ebstorf nutze diese Gelegenheit komplett aus, sicherte sich zwei Dreier und einige weitere zu einfache Punkte aus Lamstedts Sicht. Mit 59:51 gewann Lamstedt das Spiel, muss sich aber für die Rückrunde am 07.03.2020 in Ebstorf defintiv noch einmal gut vorbereiten, damit das Spiel ebenfalls gewonnen werden kann.

Für Lamstedt spielten:
Kyra Harms (33), Friedericke Haussschild, Lena Heidtbrock (13), Jana Matuschak, Janne Sticht (6), Leonie thom Suden, Rebecca Tiedemann, Dana Caroline Trommelen (4), Melanie Wirth (3)

Vierter Sieg in Folge für den TSV

LAMSTEDT. Die Lamstedterinnen setzen ihre Erfolgsserie in der 2. Basketball-Regionalliga fort. Nach einem Durchhänger im zweiten Viertel fing sich das Team von Coach Marco Willud nach dem Seitenwechsel wieder und gewann deutlich mit 70:58. Somit bleibt der TSV weiterhin auf Platz vier der Tabelle mit Kontakt zur Spitze.

TSV Lamstedt – BTB Oldenburg 70:58 (18:11, 9:20, 24:18, 19:9): Die Lamstedterinnen hatten sich viel vorgenommen gegen den Tabellenvorletzten, zumal die Oldenburgerinnen nur mit sieben Spielerinnen angereist waren. Dafür hatten sie allerdings die ehemalige Zweitligaspielerin Vera König in ihren Reihen, die fast ein Drittel der Punkte ihres Teams erzielte. Nach einem kurzen Rückstand zu Beginn lief es gut für den TSV. Lotta van Looy und Carla Fromme glichen aus. Katharina Jürgens arbeitete unter dem gegnerischen Korb und zeigte sich treffsicher von der Freiwurflinie. Nach zehn Minuten führten die Gastgeberinnen daher verdient mit 18:11. Auch der zweite Durchgang begann vielversprechend. Sarah Budewig und Kira Marx hielten Oldenburg mit ihren Punkten auf Abstand. Aber nur drei Minuten lang. Danach wirkte die Lamstedter Abwehr löchrig wie der bekannte Schweizer Käse und im Angriff spielte die Truppe von Marco Willud viel zu überhastet. Der BTB, angeführt von Vera König, ließ sich nicht zwei Mal bitten und legte einen 13:0-Lauf hin. Sekunden vor der Halbzeit verkürzte Sarah Budewig auf 27:31 aus Sicht des TSV.

Gleich nach dem Seitenwechsel traf Oldenburg aus der Distanz und der Rückstand war auf sieben Punkte angewachsen. Aber plötzlich ging ein Ruck durch das Lamstedter Team. Der TSV glich nicht nur aus beim Zwischenstand von 40:40, sondern setzte sich durch einen Dreier von Vanessa Lange sogar wieder etwas ab. Die Gäste ließen sich jedoch nicht abschütteln und so gingen die Lamstedterinnen mit einer knappen 51:49-Führung ins Schlussviertel. Hochkonzentriert spielten die Gastgeberinnen weiter, während den Oldenburgerinnen langsam die Puste ausging. Als sie sich noch ein technisches Foul einfingen, machten Carla Fromme und Lotta van Looy den Deckel auf die Partie. Den Schlusspunkt zum verdienten 70:58-Erfolg setzte schließlich Kira Marx. Marco Willud war erleichtert: „Oldenburg hat uns das Leben ganz schön schwer gemacht. Aber wir haben in der zweiten Halbzeit gut gespielt und vor allen Dingen stark verteidigt.“

In der Liga haben die Lamstedterinnen zwei Wochen Pause. Dafür spielen sie am Sonntag, 16. Februar, auswärts um den Halbfinaleinzug im NBV-Pokal gegen den TSV Schapen aus der Bezirksoberliga Braunschweig. (ts)

Für Lamstedt spielten: Sarah Budewig (19), Carla Fromme (13), Sophie von Ass, Kira Marx (4), Katharina Jürgens (10), Lotta van Looy (17), Lilya Koch, Vanessa Lange (5), Jule Keck (2).

Lamstedt siegt gegen Bremen BV Brinkum

Am Samstag 08.02.2020 holten sich die 2. Damen des TSV Lamstedt den Sieg in der Heimat gegen den Bremer BV Brinkum. Direkt setze der TSV auf eine Mann-Mann-Presse in der Verteidigung und brachte die Gegner damit ordentlich ins Schwitzen. Diese wussten sich nur mit Fouls zu helfen, wodurch Lamstedt oft an der Freiwurflinie stand und 9 von 16 Freiwürfen versenkte. Leider gingen in der Offensive einige Bälle daneben, trotzdem sicherten sich die Lamstedter Mädels das erste Viertel mit 21:14.
Im zweiten Viertel sah es nicht ganz so rosig aus. Die Presse der TSV´s raubte nicht nur den Gegner die Kräfte, sondern auch den Lamstedterinnen. Die Konzentration viel komplett auf die Verteidigung, wodurch viele einfache Korbmöglichkeiten verschenkt wurden und das viertel mit 29:24 zu Ende ging.

In der Halbzeitpause gab es großes Lob von den beiden Coaches Harms und Kühlke für die gut gespielte Mann-Mann-Presse. Doch im Angriff müssen die „einfachen Dinger“ rein, sonst wird es eng. Die Starting 5 machte sich bereit, nahm sich fest vor mehr Punkte zu liefern und weiter eine starke Defensive zu spielen. Die Verteidigung war bomben stark. Bremen erzielte nur 4 Punkte durch Freiwürfe. Im Angriff gelangen es Kyra Harms und Janne Sticht jeweils einen 3er zu werfen, doch nur zwei weitere Korbleger ließen den Punktestand nicht groß steigen. Mit 39:28 ging es ins letze Viertel. Volle Power und Konzentration hieß es für den TSV. Nicht noch einmal wollten sie einen Sieg verschenken, wie es in den vergangenen Spielen leider öfter vor kam. Die Verteidigung blieb standhaft, musste sich aber durch eine hohe Foulbelastung etwas zurück halten. Vorne wollten die Bälle immer noch nicht so richtig in den Korb. Der Brinkumer BV musste sich mit einer 48:36 Niederlage im Auswärtsspiel gegen Lamstedt geschlagen geben. Der direkte Vergleich wurde zum knapp verlorenen Hinspiel in Brinkum ebenfalls gewonnen.

Für Lamstedt spielten:
Kyra Harms (11), Melena Grell (0), Dana Caroline Trommelen (2), Janne Sticht (12), Lena Heidtbrock (9), Jana Matuschak, Friedericke Hausschild, Leonie thom Suden, Melanie Wirth (14)

Basketballspielerinnen gewinnen 78:52 gegen RW Sutthausen

Lamstedt. Ganz nach dem Geschmack von Lamstedts Coach Marco Willud verlief die Partie gegen den Tabellenletzten RW Sutthausen in der 2. Basketball-Regionalliga. Sein Team legte einen ungefährdeten 78:52-Start-Ziel-Sieg hin und sicherte sich damit auch den vorzeitigen Klassenerhalt.

TSV Lamstedt – RW Sutthausen 78:52 (21:11; 22:17; 23:11; 12:13): Von Beginn an ließen die Lamstedterinnen keinen Zweifel aufkommen, dass sie die Halle als Sieger verlassen wollten. Dem temporeichen Spiel des TSV hatten die Gegnerinnen oft nur ein Foulspiel entgegenzusetzen. Lotta van Looy eröffnete die Scorerliste für die Gastgeberinnen, Sarah Budewig und Carla Fromme legten nach. Mit etwas mehr Konzentration im Abschluss wäre eine höhere Führung als das 21:11 nach dem ersten Viertel drin gewesen. Auch im zweiten Durchgang machten die Heimischen weiter Druck, zwangen Sutthausen zu vielen leichten Fehlern. Kira Marx legte einen 9:0-Lauf hin und die beiden Nachwuchsspielerinnen Jule Keck und Joscelin Kempf schraubten den Vorsprung zwischenzeitlich auf 34:14 hoch. Einige Nachlässigkeiten in der TSV-Defense brachten Sutthausen auf 28:43 zur Halbzeit heran.

Auch nach den Seitenwechsel wurde die Partie nicht mehr eng. Ganz im Gegenteil. Für die Lamstedterinnen war es eine Trainingseinheit unter Wettkampfcharakter. Marco Willud wechselte munter durch und gab allen Akteuren Spielanteile. Beim 66:39 vor dem Schlussviertel war die Begegnung entschieden. Die Gastgeberinnen schalteten jetzt einen Gang runter, Sutthausen kämpfte um jeden Ball und betrieb noch etwas Ergebniskosmetik. Am deutlichen 78:52-Erfolg der Lamstedterinnen änderte dies jedoch nichts mehr. Dementsprechend zufrieden zeigte sich Marco Willud nach dem Spiel: „Wir haben heute vieles richtig gemacht und können auf dieser Leistung aufbauen. Mit dem verletzungsbedingten Ausfall von Merve Felsberg haben wir den Sieg allerdings zu teuer bezahlt.“

Am kommenden Sonnabend, 1. Februar, um 15.30 Uhr müssen die Lamstedterinnen auswärts bei der BG Rotenburg/Scheeßel II antreten und können dort jetzt ganz befreit aufspielen.

Lamstedt spielte mit: Sarah Budewig (11), Merve Felsberg (2), Carla Fromme (14), Katharina Jürgens (2), Jule Keck (2), Joscelin Kempf (2), Lilya Koch, Vanessa Lange (3), Kira Marx (11), Annika Schuth (3), Lotta van Looy (20), Sophie von Ass (8).

Lamstedt bietet Spitzenteam Paroli

Wolfenbüttel. Das zweite schwere Spiel innerhalb einer Woche absolvierte Lamstedt Basketball-Nachwuchs in der weiblichen U16-Landesliga. Beim souveränen Tabellenführer um die Nationalspielerin Lina Falk verkaufte sich das Team von Coach Marco Willud hervorragend und verlor nur mit 60:73.

MTV Wolfenbüttel – TSV Lamstedt 73:60 (37:27): Das erste Viertel verlief ganz nach dem Geschmack der Gäste: Hohes Tempo und schnelle Abschlüsse. Wenn sich die Lamstedterinnen von der Freiwurflinie treffsicherer gezeigt hätten, wäre sogar eine höhere Führung als das 17:11 nach dem ersten Viertel drin gewesen. Nach der kurzen Pause verstärkte Wolfenbüttel den Druck in der Verteidigung und zwang die TSV-Mädels zu einigen Fehlern. Im Angriff agierten die Gäste zu hektisch und die Heimischen drehten das Spiel. Mit einem 37:27-Vorsprung gingen sie in die Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel deutete sich eine hohe Niederlage an. Zwischenzeitlich lagen die Lamstedterinnen mit 35:55 zurück. Doch Aufgeben war keine Option für die Gäste. Sie kämpften unverdrossen weiter und hatten vor dem Schlussviertel auf 42:59 verkürzt. Auch in den letzten zehn Minuten rangen die Lamstedterinnen um jeden Ball, gewannen das Viertel sogar mit 18:14. An der 60:73-Niederlage gegen eine sehr gute Wolfenbütteler Mannschaft ändert dies nichts mehr.

„Wir haben heute gesehen, dass wir auch gegen Spitzenteams mithalten können. Auf diese Leistung können die Mädels stolz sein. Jetzt müssen wir weiter trainieren, um uns im Saisonendspurt Platz vier zu sichern“, so Trainer Marco Willud nach dem Spiel.

Für Lamstedt spielten: Lotte Nachbar (23), Vanessa Lange (11), Anik Schägner (11), Josie Kempf (5), Annika Schuth (4), Leni Schröder (2), Celina Schneehuber (2), Selina Schmelzer (2), Daliyah Tiedemann, Elisa Bergner.

TSV Lamstedt unterliegt nach zähem Ringen dem BBC Osnabrück mit 68:75

Lamstedt. Der BBC Osnabrück ist der Überflieger in der weiblichen U16-Basketballlandesliga. Verlustpunktfrei ist das Team bislang durch die Saison gekommen. Auch die Lamstedterinnen konnten daran nichts ändern, machten dem Favoriten das Leben aber so schwer wie möglich. Nach einer sehr ansprechenden Leistung verloren die Gastgeberinnen knapp mit 68:75 und liegen weiterhin auf Platz vier der Tabelle.

TSV Lamstedt – BBC Osnabrück 68:75 (29:32): Der TSV startete selbstbewusst und eröffnete die Partie mit einem Dreier von Annika Schuth. Nach sieben Minuten führten die Heimischen mit 10:6. Der BBC legte einen 9:2-Lauf hin und führte am Ende von Viertel eins mit 15:12. Selina Schmelzer sorgte im Anschluss mit sechs Punkten in Folge für die 18:16 Führung der Lamstedterinnen. Die Antwort der Osnabrückerinnen ließ nicht auf sich warten. Mit einem 9:0-Lauf setzten sie sich auf 18:25 ab. Coach Marco Willud nahm eine Auszeit. Vanessa Lange und Lotte Nachbar glichen zum 25:25 aus. Die Gäste zeigten sich davon unbeeindruckt und nahmen eine knappe 32:29-Führung mit in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel spielte der BBC abgeklärter und lag drei Minuten vor dem Ende des dritten Viertels mit 47:37 vorne. Angetrieben von Anik Schägner kämpften sich die TSV-Mädels wieder heran. Mit einem 47:50-Rückstand ging es ins Schlussviertel. Hier erwischte der TSV den besseren Start. Selina Schmelzer mit zwei verwandelten Freiwürfen und Vanessa Lange mit einem Dreier sorgten für eine knappe 54:52-Führung. Lotte Nachbar und Anik Schägner erhöhten sogar auf 61:56. Danach musste Vanessa Lange mit ihrem fünften persönlichen Foul das Spielfeld verlassen. Der BBC Osnabrück glich zum 61:61 aus. Im Gegenzug brachte Josie Kempf Lamstedt wieder in Führung. Auf Seiten der Osnabrückerinnen übernahm jetzt die überragende Lilly Rüße Verantwortung. Sie erzielte die letzten 14 Punkte für die Gäste im Alleingang. Am Ende stand eine 68:75 Niederlage für den TSV zu Buche.

„Wir waren heute dicht dran, das Spitzenteam aus Osnabrück zu schlagen. In einigen Phasen haben wir zu hektisch agiert. Ein bisschen mehr Treffsicherheit von der Freiwurflinie und die Überraschung wäre möglich gewesen“, fasste Marco Willud das Spiel zusammen. Am kommenden Sonnabend, 25. Januar, wartet auswärts mit dem MTV Wolfenbüttel der nächste Titelfavoriten auf die Lamstedterinnen.

Für Lamstedt spielten: Selina Schmelzer (17), Lotte Nachbar (15), Anik Schägner (10), Vanessa Lange (9), Josie Kempf (8), Annika Schuth (5), Jana Roth (2), Elisa Bergner (2), Daliyah Tiedemann, Leni Schröder und Celina Schneehuber.

2. Damen mit Überraschungssieg

Am Sontag gelang ein überraschender Punktgewinn der 2. Damen über den SV Grambke Oslebshausen mit 43:31. Nachdem das erste Viertel noch sehr ausgeglichen verlief, konnten sich die Mädels aus Lamstedt im zweiten Viertel deutlich absetzten. Das Team trat erstmals als richtige Einheit auf und durch das Pressing konnten immer wieder frühe Ballgewinne gefeiert werden. Janne Sticht konnte dabei immer wieder mit Zug zum Korb oder im Zusammenspiel mit Lena Heidtbrock punkten und dank zwei Dreiern von Kyra Harms konnte die Damen mit einer 28:17 Führung in die Halbzeitpause gehen.

Im dritten Viertel gelang es den Lamstedterinnen aber nicht an der Leistung der ersten Hälfte anzuknüpfen und verlor diese Viertel mit 2:10 deutlich. Der Druck der Gegner wurde höher und da man nur mit 7 Spielerinnen antreten konnte schienen Kraft und Konzentriert zu schwinden. Da die Führung auf drei Punkt geschmolzen war, versprach das letzte Viertel nochmal spannend zu werden.

Hier konnte sich das Team dann wieder fangen und durch schnelle Pässe die Presse des Gegners umspielen. Gleichzeitig konnte man man mit der eigenen Presse den Druck wieder erhöhen und einige Ballgewinne erzielen. Mit 13:4 ging dieses Viertel klar and die Mädels des TSV Lamstedt und dadurch konnte man den zweiten Saisonsieg feiern.

Für Lamstedt spielten:
Lena Heidtbrock (9), Lynn Nachtegaal, Dana Trommelen (4), Janne Sticht (8), Rika Buck, Melanie Wirth (5), Kyra Harms (17)

2. Damen unterliegt Neustadt knapp

In der Hinrunde konnten die Damen aus Lamstedt in Neustadt ihren ersten Sieg dieser Saison feiern. Daher wollte man dies wiederholen um wieder den Weg aus dem Tabellenkeller zu schaffen.

Die Gäste aus Bremen hatten allerdings den besseren Start ins Spiel und konnten eine 10:3 Führung herausspielen. Lediglich ein Dreier von Kyra Harms konnte die Lamstedter in Schlagdistanz halten.

Im zweiten Viertel gab es ein hin und her. Neustadt konnte die Führung immer wieder ausbauen. Die Mädels aus Lamstedt zeigten sich aber kämpferisch und holten den Rückstand immer wieder auf. So ging es mit einer 22:18 Führung für Neustadt in die Halbzeitpause.

Im dritten Viertel hat Lamstedt dann das Spiel komplett aus der Hand gegeben. In der Verteidigung konnte man sich den Ball häufig nicht sichern, sodass einige Angriffe der Bremerinnen nahezu eine Minute gingen und im Angriff wurden immer wieder sichere Punkte verlegt. Somit ging der TSV mit einem 26:37 Rückstand ins letzte Viertel.

Im letzten Viertel zeigten die Lamstedterinnen zwar nochmal Moral und konnten den Rückstand bis auf 5 Punkte verkürzen, für einen Sieg hat es am Ende aber nicht gereicht. Somit musste man sich mit 38:45 geschlagen geben.

Für Lamstedt spielten:
Indira Hinck, Janne Sticht (2), Lena Heidtbrock (9), Lynn Nachtegaal, Kyra Harms (9), Dana Trommelen (4), Leonie Thom Suden, Friederike Hauschild (7), Rebecca Tiedemann, Rika Buck (2), Melanie Wirth (5)

Lamstedt kämpft sich zum Sieg

Lamstedt. Eindrucksvoll meldete sich der TSV Lamstedt nach dem Ende der Weihnachtspause zurück. Zum Start der Rückrunde in der 2. Basketball-Regionalliga, Staffel West gelang dem Team von Coach Marco Willud der erhoffte Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Mit einem ungefährdeten 66:57-Erfolg bezwangen die Heimischen den TV Vörden und machen damit einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt.

TSV Lamstedt – TV Vörden 66:57 (19:13; 22:18; 10:14; 15:12): Die Lamstedterinnen starteten sehr konzentriert. Vor allen Dingen die sonst so löcherige Abwehr war in diesem Spiel ein Garant für den Erfolg. Fünf Minuten lang ließen die Heimischen im ersten Viertel keine Punkte zu. Wären sie doch im Abschluss ähnlich konsequent zu Werke gegangen. So reichte es „nur“ zu einem 17:3-Lauf nach sechs Minuten Spielzeit. Danach wurde das Börde-Bollwerk durchlässiger und Vörden kam bis zum Viertelende auf 13:19 heran. Der zweite Durchgang stand ganz unter dem Zeichen von Rückkehrerin Merve Felsberg. Insgesamt 14 Punkte erzielte sie bei ihrem ersten Auftritt nach längerer Pause. Zehn davon im zweiten Viertel und legte damit den Grundstein für die 41:31-Führung des TSV zur Halbzeit. Immer wieder brachte sie dabei auch die beiden Nachwuchsspielerinnen Jule Keck und Vanessa Lange mit klugen Anspielen in aussichtsreiche Wurfpositionen, die ebenfalls in etwas Zählbares umgemünzt wurden. Entschieden war die Partie zum Seitenwechsel jedoch nicht. Lamstedt kam zu behäbig aus der Kabine zurück und zeigte sich im Angriff zu ungeduldig. Der Versuch, die Gäste aus der Distanz abzuschießen, misslang und die Abpraller landeten immer wieder bei den Gegnerinnen. Ganze zehn Punkte gelangen dem TSV im dritten Viertel und die Gäste holten etwas auf. Mit einem 51:45 im Rücken ging es für die Gastgeberinnen ins Schlussviertel. Lotta van Looy, Carla Fromme und Sarah Budewig machten jetzt den Sack zu. Eng wurde es nicht mehr und der TSV verwaltete das Ergebnis bis zum 66:57-Erfolg. Mit dem ersten Heimsieg in dieser Saison setzt sich das Team von Coach Marco Willud auf Platz sechs der Tabelle fest, der ganz sicher zum Klassenerhalt reichen würde.

Festigen können die Lamstedterinnen diese Position am Sonntag, 26. Januar, um 16 Uhr. Dann treffen sie erneut in eigener Halle auf das bislang sieglose Schlusslicht RW Sutthausen.

Lamstedt spielte mit: Sarah Budewig (6), Merve Felsberg (14), Carla Fromme (10), Jule Keck (5), Lilya Koch, Vanessa Lange (8), Kira Marx, Luisa Marx, Mareike Müller, Annika Schuth, Lotta van Looy (12), Sophie von Ass (11).