Entscheidung der Basketballabteilung

Liebe Freunde des TSV-Basketball,

aufgrund der aktuellen Situation bezüglich des Corona-Virus haben wir im Vorstand der Basketballabteilung beschlossen, ab sofort ALLE Trainingseinheiten auszusetzen. Bis zum Ende der Osterferien am 14.04. wird zunächst für kein Basketballteam des TSV Lamstedts Training stattfinden!

Damit folgen wir der heutigen Verfügung des Kultusministeriums zum Unterrichtsausfall in Niedersachsen mit dem Ziel der Infektionseindämmung. Der NBV hat ebenso im gesamten Verbandsgebiet den kompletten Spielbetrieb (Ligen und auch sonstige Meisterschaften) eingestellt.

Natürlich würden wir sehr gerne mit euch weiterhin unserem Lieblingssport nachgehen, sehen uns aber in der Pflicht, für uns alle das Risiko der weiteren schnellen Ausbreitung des Virus zu minimieren. Wir hoffen auf euer Verständnis und sehen uns hoffentlich im April wieder in der Halle!

Knappe Niederlage der 2.Damen in Ebstorf

Am Samstag wollten die Lamstedterinnen die Weichen für den 5.Platz in der Bezirksoberliga stellen. Nach den Erfolgen der letzten Wochen ging das Team hochmotiviert ins Spiel.

Den besseren Start ins Spiel hatten allerdings die Gastgeber die eine 5:0 Führung herausspielen konnten. Schon hier wurde klar, dass dieses Spiel ein besonderes hartes Spiel werden würde. Es wurde viel gedrängelt, geschubst und geschlagen und immer wieder lagen Spielerinnen beider Mannschaften auf dem Boden, ohne das die Schiedsrichter ein Foul gesehen haben wollen. Trotzdem konnten sich die Gäste aus Lamstedt zurück kämpften und ein 10:10 unentschieden nach dem ersten Viertel erkämpfen.

Im Zweiten Viertel gelang den Lamstedterinnen offensiv dann aber gar nichts mehr. Ein 11:0 Lauf der der Heimmannschaft brachte Lamstedt gewaltig ins Hintertreffen und ließ sie mit einem 15:23 Rückstand in die Pause gehen.

Nach der Pause wollten die 2.Damen es noch einmal wissen und kamen immer weiter ran. Es war weiterhin ein foulintensives Spiel und so konnte Lamstedt häufig von der Freiwurflinie punkten. Am Ende dieses Viertels gingen die Lamstedterinnen sogar mit 30:28 in Führung.

Im letzten Viertel ging der Lauf der Gäste sogar weiter. Durch einen Dreier von Kyra Harms und 6 weiteren Punkte von Lena Heidtbrock konnte die Führung auf 39:30 ausgebaut werden. Durch je 3 Fouls fielen dann aber in den letzten 5 Minuten gleich drei Spielerinnen des TSV weg. Ebstorf ging immer wieder an die Freiwurflinie. Und konnte das Spiel so komplett drehen bis es 2 Minuten vor Schluss 42:39 für Ebstorf stand. Friederike Hausschild durfte nochmal an die Linie und konnte beide Freiwürfe versenken. Ein Punkt trennt den TSV von der Verlängerung. Noch 30 Sekunden zu spielen. Lamstedt hat noch einmal die Möglichkeit in diesem knappen Spiel doch noch als Sieger vom Platz zu gehen. Der entscheidende Wurf der die Lamstedter Mädels zum Sieger der Partie küren würde gelingt aber nicht. Sie verlieren den Ball in der Offensive. 4 Sekunden vor Ende ist Ebstorf in Ballbesitz, die Lamstedterinnen versuchen zu foulen um die Uhr zu stoppen. Den Gastgebern gelingt es aber durch schnelle Pässe dies zu verhindern und so läuft die Uhr langsam auf Null und trifft die Lamstedterinnen mitten ins Herz.

Diesen Samstag steht um 19 Uhr das letzte Spiel der Saison Zuhause gegen den Tabellen zweiten Osterholz-Scharmbeck an. Auch wenn es ein schwieriges Spiel werden wird, werden die Lamstedterinnen alles versuchen um noch ins Mittelfeld der Tabelle zu rutschen.

Für Lamstedt spielte:
Rebecca Tiedemann (2), Kyra Harms (12), Lynn Nachtegaal, Friederike Hauschild (2), Lena Heidtbrock (14), Melanie Wirth (1), Dana Trommelen (10), Melena Grell und Jana Matuschak

Platz vier gefestigt

Oldenburg. Der Lamstedter Basketballnachwuchs in der weiblichen U16-Landesliga sorgt weiter für positive Schlagzeilen. Eine Woche nach dem Heimsieg gegen die Weser Baskets aus Bremen legte das Team von Marco Willud nach. Mit einem couragierten Auftritt bezwang die Mannschaft den Oldenburger TB mit 87:42 und greift jetzt sogar Platz drei in der Tabelle an.Oldenburger TB – TSV Lamstedt 42:87 (20:40)

Die Lamstedterinnen starteten mit einem 19:5-Lauf in die Partie. Das erste Viertel gewannen sie mit 22:10. Ganz so einfach wollten die Gastgeberinnen die Punkte jedoch nicht hergeben. Oldenburg kämpfte und bei den Gästen schlichen sich einige Nachlässigkeiten ein. Bis auf 20:26 kamen die Heimischen heran, ehe der TSV den Hebel umlegte. Anik Schägner und Vanessa Lange starteten durch, bescherten ihrem Team einen 14:0-Lauf zur 40:20 Halbzeitführung. Nach dem Seitenwechsel waren die Lamstedterinnen in allen Belangen überlegen. Ganze vier Punkte „gestattete“ der TSV den Oldenburgerinnen. Mit einer deutlichen 61:22-Führung ging es ins Schlussviertel. Lotte Nachbar erzielte zehn Punkte in Folge zum 71:34. In den letzten zwei Minuten versenkte die bestens aufgelegte Vanessa Lange drei ihrer fünf Distanztreffer. Am Ende gab es einen auch in der Höhe verdienten 87:42-Auswärtssieg.

„Nächste Woche kommt der USC Braunschweig nach Lamstedt. Das Spiel wird sicherlich schwerer als heute. Mit einem Sieg wollen wir endgültig den vierten Tabellenplatz sichern und noch ein wenig oben schielen“, so Trainer Marco Willud nach dem Spiel.

Für Lamstedt spielten: Vanessa Lange (40), Lotte Nachbar (20), Anik Schägner (13), Leni Schröder (4), Annika Schuth (4), Daliyah Tiedemann (2), Josie Kempf (2), Celina Schneehuber (2).

TSV Lamstedt springt auf Platz drei

Lamstedt. Einen unerwarteten Heimsieg haben die Basketballspielerinnen vom TSV Lamstedt am Wochenende eingefahren. Gegen die Bundesligareserve vom TK Hannover, Vizemeister der 2. Regionalliga, war die Partie lange Zeit sehr ausgeglichen. Nach einer deutlichen Leistungssteigerung im Schlussviertel gewann das Team von Coach Marco Willud auch in der Höhe verdient mit 70:57. Momentan belegt die Mannschaft Rang drei in der Tabelle.

TSV Lamstedt – TK Hannover II 70:57 (17:18, 20:17, 15:15, 18:7): Die Lamstedterinnen wollten Wiedergutmachung betreiben für die 48:93-Niederlage gegen Hannovers Bundesligareserve im Hinspiel. Das ist dem Team von Marco Willud hundertprozentig gelungen. Angefeuert von den heimischen Fans, versteckten sich die Lamstedterinnen nicht. Obwohl sich die Hannoveranerinnen als sehr treffsicher erwiesen, hielt der TSV dagegen. Sarah Budewig und Sophie von Ass mit ihren Dreiern ließen den Rückstand nicht zu groß werden. Mit 18:17 gewannen die Gäste das erste Viertel. Der zweite Durchgang war geprägt von großem Kampf. Beide Teams rangen bis an die Grenze des Erlaubten um jeden Ball. Als Hannover bei einem dieser „Gefechte“ ein unsportliches Foul kassierte, kippte die Partie. Jule Keck verwandelte die beiden Freiwürfe und Sophie von Ass verwertete den anschließenden Ballbesitz zur ersten TSV-Führung in der Partie. Die gab die Willud-Truppe nicht mehr aus der Hand und mit einem knappen 37:35-Vorsprung ging es in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel bot sich das gleiche Bild. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und agierten auf Augenhöhe. Ein Plus auf Lamstedter Seite: die besser besetzte Bank. Marco Willud warf jetzt Lotta von Looy in die Partie. Zusammen mit Katharina Jürgens unterm Korb steuerten sie zehn der insgesamt 15 Punkte bei. So stand es vor dem Schlussviertel 52:50 für die Heimischen. Lamstedt legte einen 11:2-Lauf hin und sorgte damit für die Vorentscheidung. Die Hannoveranerinnen hatten dem unbändigen Siegeswillen der Lamstedterinnen nichts mehr entgegen zu setzen und ergaben sich mehr oder weniger ihrem Schicksal. Den Schlusspunkt unter dieses Basketballspiel auf hohem Niveau setzte Lotta van Looy zum 70:57-Erfolg. Der TSV hat damit erfolgreich Revanche genommen und gezeigt, dass er durchaus im „Konzert der Großen“ mitspielen kann.

Am Freitag, 13. März, um 20.30 Uhr treffen die beiden Teams in der Lamstedter Schulsporthalle erneut aufeinander. Gespielt wird dann um den Finaleinzug im NBV-Pokal. Die Gäste dürften angesichts der Niederlage gewarnt sein. Marco Willud gibt sich dennoch optimistisch: „Wir haben heute gezeigt, dass wir über den Kampf einen übermächtigen Gegner in die Knie zwingen können. Darauf lässt sich aufbauen.“

Lamstedt spielte mit: Sarah Budewig (17), Merve Felsberg, Carla Fromme (3), Katharina Jürgens (11), Jule Keck (3), Vanessa Lange (4), Mareike Müller, Annika Schuth, Lotta van Looy (15), Sophie von Ass (17).

2.Damen mit deutlichem Sieg gegen Uelzen

Lamstedt. Nachdem die Lamstedterinnen im Hinspiel dieser Saison noch in Uelzen eine unglückliche Niederlage in der Verlängerung einstecken mussten, sollte nach den Erfolgen der letzten Spiele auch hier ein Sieg eingefahren werden.

Im ersten Viertel hatten aber beide Mannschaften noch Schwierigkeiten sich in der Offensive durchzusetzen. Während Uelzen Problem mit der Mann Presse der 2.Damen aus Lamstedt hatte, hatten diese umgekehrt nur wenige Mittel gegen die kompakt stehende Mannverteidigung der Gäste. Trotzdem gelang es den Mädels aus Lamstedt immer wieder mit Zug zum Korb zu Punkten. Janne Sticht gelang es so mit 2 Korberfolg die Führung für die Gastgeber zum 8:4 auszubauen.

Mit einer 10:4 Führung konnten die 2.Damen ins 2.Viertel gehen. Doch die gute Defense beider Mannschaften sorgte weiter dafür, dass wenige Punkte auf beiden Seiten fielen. Mitte des Viertels schien dann aber der Knoten auf Seiten der Heimmannschaft endlich zu platzen. Die Lamstedterinnen gelang es durch ein breiteres Aufbauspiel ein gutes Mittel gegen die Verteidigung der Gäste zu finden und auch die Würfe fanden nun den Weg in den Korb. Gleichzeitig setzten die 2.Damen Uelzen durch ihr Pressing so unter Druck, das diese nur selten den Weg zum Korb fanden.

Somit konnten die Lamstedter Mädels mit einer 26:14 Führung in die Halbzeitpause gehen. Das Trainergespann aus Steffen Kühlke und Leon Harms betonte aber hier nochmal, dass die Konzentration auf keinen Fall nachlassen darf, damit eine Niederlage wie im Hinspiel nicht wiederholt wird.

Gesagt, getan: Die Gastgeber zeigten nun das hier heute nichts mehr anbrennen wird. Neben weiteren Treffern von Melanie Wirth und Lena Heidtbrock, konnte Kyra Harms mit einem Dreier die Führung zum 33:14 ausbauen. Dafür riss in der Defensive die Presse der Lamstedterinnen nun einige Lücken, sodass Uelzen nun häufig mit Fast Breaks punkten konnten. Ein 10-0 Lauf kurz vor Ende des Viertels der Mädels aus Lamstedt lenkte das Spiel dann aber wieder in die richtige Richtung und ließ das Team mit einer 50:27 Führung ins letzte Viertel gehen.

Hier feuerte Lamstedt nun ein regelrechtes Feuerwerk ab. Je ein Dreier von Lena Heidtbrock und Kyra Harms ließen die Damen weiter jubeln und unterm Korb geling es Friederike Hauschild und Dana Trommelen die Führung weiter auszubauen. Gleichzeitig kämpften die Lamstedterinnen in der Defensive so hart, dass der Ball nur selten den Weg in den eigenen Korb fand, sodass die Damen aus Lamstedt am Ende einen deutlichen 73:33 Erfolg feiern konnten.

„Dieses Spiel zeigt die deutlich Steigerung des kompletten Teams. Wir sind sehr zufrieden mit der Leistung vor allem im zweiten Spielabschnitt. Hier haben wir viel rotieren können. Jede Spielerinnen hat ihre Spielzeit bekommen. Es war heute egal wen wir gebracht haben. Das Team hat immer funktioniert. Darauf sind wir sehr stolz“, so Steffen Kühlke nach dem Spiel

Für Lamstedt spielten: Janne Sticht (9), Lynn Nachtegaal (1), Kyra Harms (24), Melanie Wirth (7), Jana Matuschak, Lena Heidtbrock (16), Dana Trommelen (8), Melena Grell (2) und Friederike Hauschild (6)

TSV Lamstedt – Lesum Vegesack

Lamstedt. Am Samstag war das Damenteam von Lesum Vegesack in der Lamstedter Sporthalle zu Gast. Der TSV hatte das Hinspiel in Lesum 93:29 verloren, somit rechneten die 2.Damen des Lamstedter Basketballvereins nicht mit einem Sieg, nahm sich aber fest vor dieses Mal den Gegner ordentlich zu ärgern und vor eine Herausforderung zu stellen.

Die gut trainierte Mann-Mann-Presse hat schon im ersten viertel großen Druck auf Lesum ausgeübt. Die Bremer schafften es zwar immer wieder zum Korb zu ziehen und holten durch die energische Verteidung einige Freiwürfe raus. Lamstedt traf einige einfache Korbleger nicht, lediglich zwei Körbe plus einen Dreier von Kyra Harms ließen das Viertel 7:15 ausgehen. Für den TSV kein schlechter Schnitt und spielte auch im zweiten Viertel stark weiter. Nun sollte eine Zonenverteidiung etwas Kraft für die Offensive sammeln lassen und die Defensive weiterhin standhaft gegen die starken Gegner halten. Lesum war sehr Wurfstark, somit stellte Lamstedt sich mit 3 Spielerinnen nach vorn in die Verteidigung. Lena Heidtbrock kämpfte sich in diesem Viertel immer wieder zum Korb und holte die 6 Punkte für die Lamstedter Damen.

Mit 13:30 ging es in die Halbzeitpause. Coach Harms und Kühlke sind stolz auf ihre Mädels, dass Sie so stark kämpfen und Lesum deutlich weniger Punkte erreichen konnte wie im Hinspiel. Es hieß weiter eine energische Defensive spielen und in der Offensive endlich die Körbe zu versenken. Gesagt getan: Ein Switchen zwischen einer Zonenverteidigung und einer Halbfeldzonenpresse ließen die Gegner ins Schwitzen kommen. Kyra Harms und Friedericke Hausschild trafen jeweils einen Dreier, drei weitere Korbleger ließen den TSV näher an die Bremer aufschließen. Mit 25:43 ging es ins letzte Viertel. Lamstedt spielte sehr konzentriert in der Defensive und konnte mit guten Angriffen den Bremern wieder ein Stück näher kommen.

In dem Abschlussviertel setzte sich Dana Caroline Trommelen mit einigen Korblegern durch die Lesumer Abwehr. Das Spiel endete mit 33:54. Die Lamstedter waren glücklich über ihre Leistung, da sie gezeigt haben, dass sie mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und Willen auch große Vereine vor eine schwere Aufgabe stellen können. Das macht sehr viel Mut und erhöht die Motivation für die kommenden Spiele. Am nächsten Samstag 29.02.2020 findet das Heimspiel gegen Uelzen Baskets um 17 Uhr statt.


Für Lamstedt spielten:
Kyra Harms (6), Melena-Marion Grell, Dana Caroline Trommelen (10), Janne Sticht (2), Lena Heidtbrock (8), Jana Matuschak(2), Friedericke Hausschild(5), Leonie thom Suden, Melanie Wirth, Lynn Nachtigall

Sieg gegen Ebstorf

Lamstedt. Am vergangenen Freitag 14.02.2020 war der TuS Ebstorf in Lamstedt zu Gast und spielte das Nachholspiel der Hinrunde gegen die 2.Damen des TSV Lamstedt.

Das erste viertel lief hervorragend für den TSV. In der Defensive ließ die Mann-Mann-Presse die Gegner kaum zum Korb kommen. Lamstedt sicherte sich immer wieder den Ball, versenkte einige Korbleger und Kyra Harms hob den Punktestand mit einem Dreier weiter an. Lamstedt ging mit 22:7 in das zweite Viertel. Hier traf Kyra Harms ihren zweiten Dreier und vier weitere Korbleger. Beide Seiten standen oft an der Freiwurflinie, es war ein harter Kampf um den Ball. Der TSV ließ zum Ende des zweiten Viertels deutlich nach, wodurch Unsicherheit und Unruhe in das Team geriet.

Mit 36:18 ging es in die Halbzeit. Für die Lamstedter Damen ein gutes Ergebnis. Doch die Konzentration kam auch im dritten Viertel nicht wieder. Ein unruhiger Aufbau und ungenaue Pässe in der Offensive sowie zu späte Reaktionen in der Defensive des TSVs ließen zu wenig Punkte für Lamstedt springen und zu viele Bälle gegen Lamstedt in den Korb fliegen.

Nun wurde es schon änger mit 47:30 im dritten Viertel. Die beiden Coaches forderten die Spielerinnen auf ruhiger zu werden, sich Zeit zu nehmen und sich nicht in Sicherheit zu wiegen. Das Spiel drehte sich im viertel Viertel nocheinmal zum Nachteil der Lamstedter Damen. Es war weiterhin viel zu unruhig, der so einfache Aufbau des ersten Viertels konnte nicht zurück geholt werden. Ebstorf nutze diese Gelegenheit komplett aus, sicherte sich zwei Dreier und einige weitere zu einfache Punkte aus Lamstedts Sicht. Mit 59:51 gewann Lamstedt das Spiel, muss sich aber für die Rückrunde am 07.03.2020 in Ebstorf defintiv noch einmal gut vorbereiten, damit das Spiel ebenfalls gewonnen werden kann.

Für Lamstedt spielten:
Kyra Harms (33), Friedericke Haussschild, Lena Heidtbrock (13), Jana Matuschak, Janne Sticht (6), Leonie thom Suden, Rebecca Tiedemann, Dana Caroline Trommelen (4), Melanie Wirth (3)

Vierter Sieg in Folge für den TSV

LAMSTEDT. Die Lamstedterinnen setzen ihre Erfolgsserie in der 2. Basketball-Regionalliga fort. Nach einem Durchhänger im zweiten Viertel fing sich das Team von Coach Marco Willud nach dem Seitenwechsel wieder und gewann deutlich mit 70:58. Somit bleibt der TSV weiterhin auf Platz vier der Tabelle mit Kontakt zur Spitze.

TSV Lamstedt – BTB Oldenburg 70:58 (18:11, 9:20, 24:18, 19:9): Die Lamstedterinnen hatten sich viel vorgenommen gegen den Tabellenvorletzten, zumal die Oldenburgerinnen nur mit sieben Spielerinnen angereist waren. Dafür hatten sie allerdings die ehemalige Zweitligaspielerin Vera König in ihren Reihen, die fast ein Drittel der Punkte ihres Teams erzielte. Nach einem kurzen Rückstand zu Beginn lief es gut für den TSV. Lotta van Looy und Carla Fromme glichen aus. Katharina Jürgens arbeitete unter dem gegnerischen Korb und zeigte sich treffsicher von der Freiwurflinie. Nach zehn Minuten führten die Gastgeberinnen daher verdient mit 18:11. Auch der zweite Durchgang begann vielversprechend. Sarah Budewig und Kira Marx hielten Oldenburg mit ihren Punkten auf Abstand. Aber nur drei Minuten lang. Danach wirkte die Lamstedter Abwehr löchrig wie der bekannte Schweizer Käse und im Angriff spielte die Truppe von Marco Willud viel zu überhastet. Der BTB, angeführt von Vera König, ließ sich nicht zwei Mal bitten und legte einen 13:0-Lauf hin. Sekunden vor der Halbzeit verkürzte Sarah Budewig auf 27:31 aus Sicht des TSV.

Gleich nach dem Seitenwechsel traf Oldenburg aus der Distanz und der Rückstand war auf sieben Punkte angewachsen. Aber plötzlich ging ein Ruck durch das Lamstedter Team. Der TSV glich nicht nur aus beim Zwischenstand von 40:40, sondern setzte sich durch einen Dreier von Vanessa Lange sogar wieder etwas ab. Die Gäste ließen sich jedoch nicht abschütteln und so gingen die Lamstedterinnen mit einer knappen 51:49-Führung ins Schlussviertel. Hochkonzentriert spielten die Gastgeberinnen weiter, während den Oldenburgerinnen langsam die Puste ausging. Als sie sich noch ein technisches Foul einfingen, machten Carla Fromme und Lotta van Looy den Deckel auf die Partie. Den Schlusspunkt zum verdienten 70:58-Erfolg setzte schließlich Kira Marx. Marco Willud war erleichtert: „Oldenburg hat uns das Leben ganz schön schwer gemacht. Aber wir haben in der zweiten Halbzeit gut gespielt und vor allen Dingen stark verteidigt.“

In der Liga haben die Lamstedterinnen zwei Wochen Pause. Dafür spielen sie am Sonntag, 16. Februar, auswärts um den Halbfinaleinzug im NBV-Pokal gegen den TSV Schapen aus der Bezirksoberliga Braunschweig. (ts)

Für Lamstedt spielten: Sarah Budewig (19), Carla Fromme (13), Sophie von Ass, Kira Marx (4), Katharina Jürgens (10), Lotta van Looy (17), Lilya Koch, Vanessa Lange (5), Jule Keck (2).

Lamstedt siegt gegen Bremen BV Brinkum

Am Samstag 08.02.2020 holten sich die 2. Damen des TSV Lamstedt den Sieg in der Heimat gegen den Bremer BV Brinkum. Direkt setze der TSV auf eine Mann-Mann-Presse in der Verteidigung und brachte die Gegner damit ordentlich ins Schwitzen. Diese wussten sich nur mit Fouls zu helfen, wodurch Lamstedt oft an der Freiwurflinie stand und 9 von 16 Freiwürfen versenkte. Leider gingen in der Offensive einige Bälle daneben, trotzdem sicherten sich die Lamstedter Mädels das erste Viertel mit 21:14.
Im zweiten Viertel sah es nicht ganz so rosig aus. Die Presse der TSV´s raubte nicht nur den Gegner die Kräfte, sondern auch den Lamstedterinnen. Die Konzentration viel komplett auf die Verteidigung, wodurch viele einfache Korbmöglichkeiten verschenkt wurden und das viertel mit 29:24 zu Ende ging.

In der Halbzeitpause gab es großes Lob von den beiden Coaches Harms und Kühlke für die gut gespielte Mann-Mann-Presse. Doch im Angriff müssen die „einfachen Dinger“ rein, sonst wird es eng. Die Starting 5 machte sich bereit, nahm sich fest vor mehr Punkte zu liefern und weiter eine starke Defensive zu spielen. Die Verteidigung war bomben stark. Bremen erzielte nur 4 Punkte durch Freiwürfe. Im Angriff gelangen es Kyra Harms und Janne Sticht jeweils einen 3er zu werfen, doch nur zwei weitere Korbleger ließen den Punktestand nicht groß steigen. Mit 39:28 ging es ins letze Viertel. Volle Power und Konzentration hieß es für den TSV. Nicht noch einmal wollten sie einen Sieg verschenken, wie es in den vergangenen Spielen leider öfter vor kam. Die Verteidigung blieb standhaft, musste sich aber durch eine hohe Foulbelastung etwas zurück halten. Vorne wollten die Bälle immer noch nicht so richtig in den Korb. Der Brinkumer BV musste sich mit einer 48:36 Niederlage im Auswärtsspiel gegen Lamstedt geschlagen geben. Der direkte Vergleich wurde zum knapp verlorenen Hinspiel in Brinkum ebenfalls gewonnen.

Für Lamstedt spielten:
Kyra Harms (11), Melena Grell (0), Dana Caroline Trommelen (2), Janne Sticht (12), Lena Heidtbrock (9), Jana Matuschak, Friedericke Hausschild, Leonie thom Suden, Melanie Wirth (14)

Basketballspielerinnen gewinnen 78:52 gegen RW Sutthausen

Lamstedt. Ganz nach dem Geschmack von Lamstedts Coach Marco Willud verlief die Partie gegen den Tabellenletzten RW Sutthausen in der 2. Basketball-Regionalliga. Sein Team legte einen ungefährdeten 78:52-Start-Ziel-Sieg hin und sicherte sich damit auch den vorzeitigen Klassenerhalt.

TSV Lamstedt – RW Sutthausen 78:52 (21:11; 22:17; 23:11; 12:13): Von Beginn an ließen die Lamstedterinnen keinen Zweifel aufkommen, dass sie die Halle als Sieger verlassen wollten. Dem temporeichen Spiel des TSV hatten die Gegnerinnen oft nur ein Foulspiel entgegenzusetzen. Lotta van Looy eröffnete die Scorerliste für die Gastgeberinnen, Sarah Budewig und Carla Fromme legten nach. Mit etwas mehr Konzentration im Abschluss wäre eine höhere Führung als das 21:11 nach dem ersten Viertel drin gewesen. Auch im zweiten Durchgang machten die Heimischen weiter Druck, zwangen Sutthausen zu vielen leichten Fehlern. Kira Marx legte einen 9:0-Lauf hin und die beiden Nachwuchsspielerinnen Jule Keck und Joscelin Kempf schraubten den Vorsprung zwischenzeitlich auf 34:14 hoch. Einige Nachlässigkeiten in der TSV-Defense brachten Sutthausen auf 28:43 zur Halbzeit heran.

Auch nach den Seitenwechsel wurde die Partie nicht mehr eng. Ganz im Gegenteil. Für die Lamstedterinnen war es eine Trainingseinheit unter Wettkampfcharakter. Marco Willud wechselte munter durch und gab allen Akteuren Spielanteile. Beim 66:39 vor dem Schlussviertel war die Begegnung entschieden. Die Gastgeberinnen schalteten jetzt einen Gang runter, Sutthausen kämpfte um jeden Ball und betrieb noch etwas Ergebniskosmetik. Am deutlichen 78:52-Erfolg der Lamstedterinnen änderte dies jedoch nichts mehr. Dementsprechend zufrieden zeigte sich Marco Willud nach dem Spiel: „Wir haben heute vieles richtig gemacht und können auf dieser Leistung aufbauen. Mit dem verletzungsbedingten Ausfall von Merve Felsberg haben wir den Sieg allerdings zu teuer bezahlt.“

Am kommenden Sonnabend, 1. Februar, um 15.30 Uhr müssen die Lamstedterinnen auswärts bei der BG Rotenburg/Scheeßel II antreten und können dort jetzt ganz befreit aufspielen.

Lamstedt spielte mit: Sarah Budewig (11), Merve Felsberg (2), Carla Fromme (14), Katharina Jürgens (2), Jule Keck (2), Joscelin Kempf (2), Lilya Koch, Vanessa Lange (3), Kira Marx (11), Annika Schuth (3), Lotta van Looy (20), Sophie von Ass (8).