Lamstedt kämpft sich zum Sieg

Lamstedt. Eindrucksvoll meldete sich der TSV Lamstedt nach dem Ende der Weihnachtspause zurück. Zum Start der Rückrunde in der 2. Basketball-Regionalliga, Staffel West gelang dem Team von Coach Marco Willud der erhoffte Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Mit einem ungefährdeten 66:57-Erfolg bezwangen die Heimischen den TV Vörden und machen damit einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt.

TSV Lamstedt – TV Vörden 66:57 (19:13; 22:18; 10:14; 15:12): Die Lamstedterinnen starteten sehr konzentriert. Vor allen Dingen die sonst so löcherige Abwehr war in diesem Spiel ein Garant für den Erfolg. Fünf Minuten lang ließen die Heimischen im ersten Viertel keine Punkte zu. Wären sie doch im Abschluss ähnlich konsequent zu Werke gegangen. So reichte es „nur“ zu einem 17:3-Lauf nach sechs Minuten Spielzeit. Danach wurde das Börde-Bollwerk durchlässiger und Vörden kam bis zum Viertelende auf 13:19 heran. Der zweite Durchgang stand ganz unter dem Zeichen von Rückkehrerin Merve Felsberg. Insgesamt 14 Punkte erzielte sie bei ihrem ersten Auftritt nach längerer Pause. Zehn davon im zweiten Viertel und legte damit den Grundstein für die 41:31-Führung des TSV zur Halbzeit. Immer wieder brachte sie dabei auch die beiden Nachwuchsspielerinnen Jule Keck und Vanessa Lange mit klugen Anspielen in aussichtsreiche Wurfpositionen, die ebenfalls in etwas Zählbares umgemünzt wurden. Entschieden war die Partie zum Seitenwechsel jedoch nicht. Lamstedt kam zu behäbig aus der Kabine zurück und zeigte sich im Angriff zu ungeduldig. Der Versuch, die Gäste aus der Distanz abzuschießen, misslang und die Abpraller landeten immer wieder bei den Gegnerinnen. Ganze zehn Punkte gelangen dem TSV im dritten Viertel und die Gäste holten etwas auf. Mit einem 51:45 im Rücken ging es für die Gastgeberinnen ins Schlussviertel. Lotta van Looy, Carla Fromme und Sarah Budewig machten jetzt den Sack zu. Eng wurde es nicht mehr und der TSV verwaltete das Ergebnis bis zum 66:57-Erfolg. Mit dem ersten Heimsieg in dieser Saison setzt sich das Team von Coach Marco Willud auf Platz sechs der Tabelle fest, der ganz sicher zum Klassenerhalt reichen würde.

Festigen können die Lamstedterinnen diese Position am Sonntag, 26. Januar, um 16 Uhr. Dann treffen sie erneut in eigener Halle auf das bislang sieglose Schlusslicht RW Sutthausen.

Lamstedt spielte mit: Sarah Budewig (6), Merve Felsberg (14), Carla Fromme (10), Jule Keck (5), Lilya Koch, Vanessa Lange (8), Kira Marx, Luisa Marx, Mareike Müller, Annika Schuth, Lotta van Looy (12), Sophie von Ass (11).

Vierten Sieg in Folge eingefahren

Rotenburg. Der Basketballnachwuchs vom TSV Lamstedt ist mittlerweile in der weiblichen U16-Landesliga angekommen. Nach leichten Schwierigkeiten zu Saisonbeginn eilt das Team jetzt von Sieg zu Sieg. Am vergangenen Wochenende musste der Tabellendritte von der BG Rotenburg/Scheeßel in seiner Halle Federn lassen und verlor deutlich mit 41:60.

BG Rotenburg/Scheeßel – TSV Lamstedt 41:60 (20:28): Der Start in die Begegnung war für die Lamstedterinnen ziemlich holperig. Fast so, als wären sie noch in der Weihnachtspause. Schnell lag der TSV mit 0:4 im Hintertreffen. Mit fortschreitender Spielzeit bekamen die Gäste das Geschehen in den Griff und führten zum Ende des ersten Viertels mit 14:11. Im zweiten Durchgang spielte das Team von Coach Marco Willud weiter gut zusammen in der Offensive und verteidigte sehr aggressiv. Die Rotenburgerinnen kamen damit nicht zurecht und lagen zur Halbzeit mit 20:28 zurück. Zu kritisieren gab es auf Lamstedter Seite die geringe Chancenverwertung, die einer höheren Führung entgegenstand. Auch nach dem Seitenwechsel trat der TSV weiterhin souverän auf und hielt die Gastgeberinnen auf Abstand. Mit einem komfortablen 39:28 ging es ins Schlussviertel. Hier zogen die Börde-Mädels das Tempo noch einmal an. Die Gegnerinnen hatten jetzt nichts mehr entgegen zu setzen. Am Ende stand ein verdienter 60:41 Sieg. Mit diesem deutlichen Erfolg festigte der TSV Lamstedt den vierten Tabellenplatz in der Landesliga und gewann auch den direkten Vergleich gegen die Rotenburgerinnen – das Hinspiel ging mit 66:81 verloren.

„Wir haben heute gut als Team zusammengespielt und verteidigt. Trotz einer hohen Foulbelastung haben wir weiter eine aggressive Defense gespielt. Wenn wir alle freien Korbleger reinmachen, entscheiden wir das Spiel schon viel früher“, so Trainer Marco Willud. Nächsten Sonntag, 19. Januar, um 13 Uhr kommt der bislang ungeschlagene Tabellenführer BBC Osnabrück nach Lamstedt und der TSV will versuchen, den Favoriten ein bisschen zu ärgern.

Für Lamstedt spielten: Anik Schägner (19), Vanessa Lange (15), Jana Roth (9), Lotte Nachbar (7), Josie Kempf (6), Annika Schuth (4), Daliyah Tiedemann, Leni Schröder, Celina Schneehuber, Selina Schmelzer.

2. Damen verlieren in Stade

Die Damen aus Stade traten zum Rückspiel gegen die 2. Damen des TSV Lamstedt mit einem vollen Kader an. Darunter viele junge talentierte Spielerinnen, die im Zuge der Kooperation mit Lamstedt auch für die 1. Damen und für die U16 Landesliga-Truppe der Lamstedter in dieser Saison spielen. Heute musste also ein harter Kampf her, damit den Mädels aus Lamstedt der Sieg gelingen könne.

Im ersten Viertel gelang dies zunächst sogar hervorragend. Gut ausgespielte Angriffe und eine stabile Defence brachten eine zwischenzeitliche Führung von 9:3.

Dann kam Stade aber immer besser ins Spiel und die 2.Damen aus Lamstedt wurden mit ihren eigenen Waffen geschlagen. Sie versuchten das Angriffsspiel der Stader mit einer Presse im Keim zu ersticken. Diese konnten die Staderinnen aber immer häufiger ausspielen, während die Mädels des TSV’s Probleme mit dem starken Pressing des VFL’s hatten.

Dadurch kam Stade bereits im ersten Viertel wieder ran und konnte die nächsten beiden Viertel deutlich dominieren.

Erst im letzten Viertel berappelten sich die Lamstedter Mädels nochmal und konnten das Viertel sogar für sich entscheiden. Natürlich viel zu spät, sodass am Ende eine 40:64 Niederlage dasteht.

Für Lamstedt spielten: Janne Sticht (6), Lena Heidtbrock (9), Kyra Harms (5), Friederike Hauschild, Dana Trommelen (6), Melanie Wirth (12), Rika Buck (2), Luisa Bardenhagen, Rebecca Tiedemann

Im Punkterausch zurück auf Platz 1 der Tabelle

Im Spiel gegen die BG BiBa gab es nach einem 41:66 Auswärtssieg in Achim, zwei Wochen später im Rückspiel in Lamstedt einen hohen 105:17 Sieg!

Damit konnten die Mädels von Coach Sven Cyman genug Punkte produzieren um im Direktvergleich der 3 Favoriten die beste Punktebilanz zu stellen und somit wieder auf Platz 1 hoch zu gehen. Aktuell haben unsere Mädchen gleich viele Siege und Niederlagen mit dem VfL Stade und den Uelzen Baskets.

Nach dem wir knapp in Stade gewinnen konnten im ersten Spiel und in Uelzen einen sehr schlechten Tag erwischt hatten und der Sieg an Uelzen ging, konnte Stade in einem Krimi in Uelzen gewinnen.

Heute um 15 Uhr gibt es in Lamstedt die spannende Vorentscheidung im Kampf um den Spitzenplatz! Der Verlierer geht dann runter auf Platz 3 und kann in der Theorie nur noch um den 2. Saisonplatz mitspielen!

Es ist also ein kleines Finale, deshalb kommt vorbei und unterstützt die Wu16-2 vom TSV Lamstedt Basketball!

Harte Niederlage

Es war von vorn herein klar, dass das Spiel gegen Lesum Vegesack für die 2.Damen des TSV Lamstedt sehr hart und schwer wird. Doch, dass der Kampf mit einer so hohen Niederlage zuende geht war nicht geplant.

Am vergangenen Samstag zeigten die 2.Damen wieder einmal, dass sie kämpfen können, doch leider reichte dies in Lesum überhaupt nicht aus. Die vollbesetzen Lesumer Damen setzen von Anfang an auf ein starkes Pressing und ließen die Gäste nur schwer vorankommen. Es ging mit sehr viel Körpereinsatz durchs Spiel, dadurch erhielte beide Teams einige Fouls. 7 Mal standen die Lamstederinnen im 1.Viertel an der Freiwurflinie und trafen nur 5/14 Freiwürfen.

Jeweils einen Korbleger von Kyra Harms und Lena Heidtbrock ließen die Gäste mit 33:9 in das 2. Vietel gehen. Doch der Ergeiz war groß und die Lamstedterinnen kämpften weiter. 2 3er im 2.Viertel durch Kyra Harms und Janne Sticht waren neben 1Freiwurfpunkt leider alle Treffer in diesem Viertel, da die Energie auf die Defensive ging und das Lesumer Pressing den Gäste sehr viel Mühe kosteten den Ball nur allein über die Mittelinie zu bekommen. In die Halbzeit ging es mit 48:16 und 4 Verletzten Lamstedter Spielerinnen, von denen Elina Heinsohn mit einem verdrehten Knie komplett ausfiel.

Das 3.Viertel war weiterhin ein Krampf. Die Köpfe auf dem Weg zum Korb waren zu oft unten, freie Mitspielerinnen wurden übersehen und die Härte des Spiels nagte an den Kräften der Lamstedter Basketballerinnen. Lena Heidtbrock und Luisa Bardenhagen gelangen es zum Korb zu ziehen und jeweils 2 Punkte zu holen, Plus 1 Freiwurftreffer ließen Lamstedt weiterhin in einem heftigen Rückstand stehen 65:21.

Im 4.Viertel musste Melanie Wirth mit 5 Fouls den Platz verlassen, 3 weitere Lamstedterinnen waren mit 4 Fouls belastlastet, dies machte das Spiel noch schwerer. Doch Lamstedt wollte nicht aufgeben. Die Taktik der Couches kam endlich an und Lamstedt gelang es besser zum Korb der Lesumer zu kommen wodurch 8 Punkte erzielt werden konnten. Doch die Gastgeber hatten immer wieder frische Spielerinnen auf dem Feld und gaben weiter Vollgas, sodass sich Lamstedt mit einem 93:29 geschlagen geben musste.

Für Lamstedt spielten: Kyra Harms (7), Anneke Oellrich (1), Dana Caroline Trommelen (6), Janne Sticht (6), Lena Heidtbrock (4), Luisa Bardenhagen (5), Melanie Wirth (0)

Hart gekämpft und trotzdem verloren

Am Sonntag ging es für die 2. Damen des TSV Lamstedt zum Auswärtsspiel nach Bremen-Brinkum. Dort wartete eine starke und erfahrene Mannschaft auf die Lamstedter Basketballspielerinnen. Das 1. Viertel begann direkt mit einer starken Defensive des TSVs, sodass die Gegner Schwierigkeiten hatten zu Punkten. Kyra Harms präsentierte sich zum Start erst einmal mit einem 3er und 6 weiteren Punkten. Das 1. Viertel endete mit 8:13 für Lamstedt.

Weiter ging es mit einem harten Kampf um die Punkte. Es vielen einige Fouls. Sowohl Lena Heidtbrock als auch Melanie Wirth holten jeweils 2 von 2 Punkten an der Freiwurflinie und Janne Stricht zog durch die körperlich deutlich überlegenen Brinkumer zum Korb. Die kompakte Defensive des TSV´s und eine starke Presse auf den Aufbau der Bremer Damen ließen dem Gastgebern auch nur 6 weitere Punkte zu. Zur Halbzeit stand es 14:19.

Im 3. Viertel standen die 2. Damen des TSV Lamstedt insgesamt 5 Mal an der Freiwurflinie und trafen 50% der Schüsse plus zwei weiter Korbleger. Die Brikumer ließen keine Mühe scheuen, versuchten sich immer wieder durch die Lamstedter Zone zu kämpfen, doch diese blieb standhaft und ließen die 2. Damen auch das 3. Viertel mit 22:27 gewinnen.

Doch dann kam der Einbruch. Sowohl Lena Heidtbrock als auch Dana Caroline Trommelen waren mit 4 Fouls belastet. Den Flügelspielerinnen ging so langsam die Luft aus und die Gastgeber trafen ihre Schüsse sehr gut. 5 Mal gab es 2 Freiwürfe für Lamstedt und nur 3 von 10 gingen rein. Kyra Harms holte noch einmal 3 Punkte durch einen 3er raus, doch sonst bekamen die Lamstedterinnen den Ball einfach nicht mehr in den Korb. Dies nutzen die Brinkumer vollkommen aus und erzielten 20 Punkte im letzten Viertel. Somit verlor Lamstedt das Spiel letzten Endes doch noch und fuhr mit einer 44:36 Niederlage nach Hause. Doch der Ergeiz ist groß, die 2. Damen haben bewiesen, dass sie kämpfen können, vor allem in der Defensive. Es fehlt noch an Koordination und Teamwork in der Offensive. Daran wollen Trainer Harms und Kühlke in den nächsten 2 Wochen bis zum nächsten Auswärtsspiel deutlich arbeiten.


Für Lamstedt spielten:
Kyra Harms (14), Friederike Hausschild (0), Lena Heidtbrock (9), Elina Heinsohn (0), Anneke Oellrich (2), Janne Sticht (3), Dana Caroline Trommelen (2), Melanie Wirth (6)

Mit Fehlstart in die Saison

Vörden. Mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen aufgrund der guten Vorbereitung reisten die Lamstedterinnen zum ersten Auswärtsspiel in der 2. Basketballregionalliga, Staffel West. Nach gutem Start waren die Lamstedterinnen im zweiten Viertel komplett von der Rolle und verloren am Ende etwas zu hoch mit 54:68.

TV Vörden – TSV Lamstedt 68:54 (15:17, 27:13, 8:16, 18:8): Bevor der TSV richtig in der Halle angekommen war, führten die Heimischen bereits mit 8:0. Aber Lamstedt kämpfte, holte Punkt für Punkt auf und gewann das erste Viertel mit 17:15. Im zweiten Durchgang fand Vörden den richtigen Schlüssel, um Lamstedts Defensive zu knacken. Dazu gesellte sich noch eine eklatante Abschlussschwäche bei den Gästen, die zu häufig mit dem Kopf durch die Wand wollten. Ein 30:42-Rückstand zur Halbzeit war die Folge. Nach dem Seitenwechsel stellte Coach Marco Willud die Verteidigung um und Vörden hatte damit große Probleme. Im Angriff suchten die Lamstedterinnen jetzt immer häufiger den direkten Zug zum Korb – mit Erfolg. Vor dem Schlussviertel war die Partie beim 46:50 wieder offen. Aber die Aufholjagd hatte zu viel Kraft gekostet. Vörden legte eine Schippe drauf und der TSV ließ wieder einmal zu viele Freiwürfe ungenutzt. So stand am Ende eine etwas zu hohe 64:68-Niederlage zu Buche.
„Wir müssen mit unserem neu formierten und sehr jungen Team erst zusammen finden“, so Trainer Marco Willud nach dem Spiel. Am kommenden Sonnabend, 2. November, um 19 Uhr empfängt der TSV zum ersten Heimspiel der Saison die BG Rotenburg/Scheeßel hat er die nächste Gelegenheit dazu.

Lamstedt setzte ein: Sarah Budewig (4), Carla Fromme (19), Katharina Jürgens (9), Joscelin-Chiara Kempf, Lilya Koch (2), Vnessa Lange (8), Kira Marx (5), Mareike Müller, Annika Schuth, Lota van Looy (7).

Basketball Landesliga wU16

TSV Lamstedt – MTV Wolfenbüttel 53:54: Auch im dritten Saisonspiel der u16-Basketball-Landesliga hat es für den TSV Lamstedt nicht zu einem Sieg gereicht. Trotzdem lieferte das Team von Stella und Marco Willud eine sehr couragierte Leistung ab und hatte den großen Favoriten aus Wolfenbüttel am Rande eine Niederlage.

Das erste Viertel ging mit 16:12 an die Gäste, auch weil die Lamstedterinnen sechs Freiwürfe in Folge nicht in der Reuse unterbrachten. Im zweiten Durchgang starteten die TSV-Mädels eine fulminate Aufholjagd und Leni Schröder brachte ihr Team zur Halbzeit mit 30:28 in Führung. Nach dem Seitenwechsel standen die Heimischen in der Abwehr zwar sicher, suchten im Angriff aber häufig zu schnell den Abschluss. Zwischenzeitlich setzte sich Wolfenbüttel bis auf zehn Punkte ab. Der TSV kämpfte, bearbeitete jeden Quadratzentimeter des Hallenbodens. Ein Dreier von Vanessa Lange sorgte für das 35:39 vor dem Schlussviertel. Beide Teams rangen weiterhin verbissen um jeden Ball. Die Gäste waren körperlich etwas stärker und zogen eine Minute vor Schluss bis auf 54:47 davon. Jeweils ein Dreier von Vanessa Lange und Anik Schägner brachten den TSV auf 53:54 heran. Die Lamstedterinnen versuchten alles, um erneut in Ballbesitz zu gelangen, doch die Gäste retteten den Vorsprung über die Zeit. Am kommenden Sonntag, 3. November, müssen die Lamstedterinnen beim bislang ebenfalls sieglosen ASC Göttingen antreten und hoffen auf den ersten Punktgewinn der Saison.

Lamstedt setzte ein: Joscelin-Chiara Kempf, Vanessa Lange (22), Jana Roth (10), Anik Schägner (9), Selina Schmelzer (4), Celina Schneehuber (4), Leni Schröder (2), Annika Schuth (2), Daliyah Tiedemann

Lamstedt startet gut vorbereitet

Lamstedt. Mit leichter Verzögerung, bedingt durch einige Spielverlegungen, starten Lamstedts Basketballspielerinnen in die neue Saison in der 2. Regionalliga, Staffel West. Dafür haben sie die freie Zeit genutzt, um sich intensiv vorzubereiten. Die nötige Wettkampfhärte holte sich das Team von Coach Marco Willud in der vergangenen Woche bei zwei Testspielen gegen die BG Hamburg West aus der Parallelstaffel der 2. Regionalliga. Beide Male verließ der TSV als Sieger die Halle.

Das Hinspiel in Harburg gewannen die Lamstedterinnen mit 63:43, zuhause stand ein 65:54-Erfolg zu Buche. Für Coach Marco Willud eine wichtige Standortbestimmung, musste er doch sein Team auf einigen Schlüsselpositionen umbauen. Fehlen wird in der jetzt beginnenden Saison Stella Willud aufgrund ihrer Schwangerschaft. Merve Felsberg und Antonia Schmidt hat es zum Studieren in die Ferne gezogen. Luisa Marx steht berufsbedingt erst wieder ab Januar zur Verfügung. Für die Lamstedterinnen ist es daher eine Art „Zwischensaison“ und die Chance, Nachwuchsspielerinnen aus dem U16-Landesligateam an die Damenmannschaft heranzuführen. „Dadurch, dass die Liga nur acht Teams umfasst, wird es sehr wahrscheinlich keinen Absteiger geben. Wir können daher viel ausprobieren und ohne allzu großen Druck aufspielen. Unser Ziel ist auf jeden Fall, eine Mannschaft hinter uns zu lassen. Sicher ist sicher“, sagt Marco Willud. Die ersten Punkte wollen die Lamstedterinnen bei der Auswärtspartie am Sonnabend, 26. Oktober, um 18 Uhr beim TV Vörden einsammeln. Zu diesem Spiel setzt die Basketballabteilung einen großen Bus ein, sodass für Fans die Möglichkeit der Mitfahrt besteht.

Lamstedt setzt ein: Lotta van Looy (18/19), Sarah Budewig (13/14), Katharina Jürgens (8/-), Kira Marx (6/3), Antonia Schmidt (6/-), Carla Fromme (5/13), Vanessa Lange (5/7), Joscelin-Chiara Kempf (2/4), Lilia Koch (-/5), Annika Schuth.

Knappe Heimniederlage für die 2.Damen

Nach dem Sieg im letzten Spiel in der letzten Sekunde, sollte es für die Lamstedterinnen mit viel Selbstvertrauen in die nächste Partie gegen Grambke Oslebshausen gehen und der zweite Sieg der Saison eingefahren werden.

Das erste Viertel lief allerdings nicht wie erhofft für die Mädels aus Lamstedt. In der Defensive hat man Grambke Oslebshausen zu viel Platz bei ihren Würfen gelassen. Diese haben das mit einer grandiosen Trefferquote ausgenutzt. Gleichzeitig kam in der Offensive zu wenige Aktionen zum Korb und auch die Würfe der 2.Damen wollten nicht in den Korb gehen, wodurch man sich zunächst gegen die Gäste mit 5:22 geschlagen geben musste.

Im zweiten Viertel gestaltete sich das Spiel dann sehr viel ausgeglichener. Lamstedt versuchte nun mehr Druck auf den Aufbau der Gastmannschaft auszuüben und konnte dadurch die Angriffe von Grambke Oslebshausen früh unterbinden. Auch im Angriff konnten die Lamstedterinnen nun durch mehr Zug zum Korb und zwei Dreiern von Kyra Harms mit den Gästen mithalten und so mit einem 20:38 Rückstand in die Pause gehen.

Nach der Pause gelang der 2.Damen durch hohes Pressing in der Defensive und einer starken Offensive durch Janne Sticht, die in diesem Viertel alleine 10 Punkte erzielte, sogar das erste Viertel mit 17:14 zu gewinnen.

Nun ging es mit einem 37:52 ins letzte Viertel. Angespornt durch die gute Leistung in den beiden letzten Viertel gaben die Mädels aus Lamstedt jetzt nochmal alles um das Wunder zu schaffen und das Spiel noch zu drehen. In der Verteidigung wurde der Druck nochmal erhöht, sodass sich Luisa Bardenhagen und Melanie Wirth immer wieder den Ball schon in der gegnerischen Hälfte sichern konnten und so immer weiter auf die Bremer aufschließen konnten, bis die Lamstedterinnen kurz vor Schluss den Rückstand auf 5 Punkte verkürzen könnten. Allerdings lief ihnen die Zeit davon und so musste man sich nach einem harten Kampf und einer tollen Aufholjagd am Ende trotzdem mit 53:60 geschlagen geben.

Für Lamstedt spielten:
Janne Sticht (13), Kyra Harms (20), Anneke Oellrich, Lena Heidtbrock (7), Luisa Bardenhagen (3), Leonie Thom Suden, Elina Heinsohn, Dana Trommelen (4) und Melanie Wirth (6)